Die stille Erosion des US-Dollars
Der US-Dollar hat in diesem Jahr fast 10% seines Wertes verloren. Dies ist keine Schlagzeile, die von Panik oder kurzfristiger Volatilität getrieben wird – es ist ein langsamer, stetiger Verlust der Kaufkraft.
Während die Märkte über Preisschwankungen streiten, ist die wahre Geschichte einfacher: Fiat-Währungen sind darauf ausgelegt, im Laufe der Zeit an Wert zu verlieren. Inflation, Schuldenausweitung und Geldpolitik verursachen keine dramatischen Zusammenbrüche über Nacht. Sie schmälern den Wert leise, Jahr für Jahr.
Das ist der Grund, warum die sogenannten „Preiserhöhungen“ bei Sachwerten oft missverstanden werden.
Harte Vermögenswerte – ob Rohstoffe, dezentrale Netzwerke oder knappe digitale Infrastrukturen – steigen nicht unbedingt an. Stattdessen rutschen Fiat-Währungen nach unten, was harte Vermögenswerte im Vergleich wertvoller erscheinen lässt. Der Maßstab schrumpft.
Wenn das Vertrauen in Fiat schwindet, sucht Kapital natürlich nach Vermögenswerten, die nicht nach Belieben verwässert werden können – Systeme mit fester Versorgung, echtem Nutzen und Widerstand gegen zentrale Manipulation. Dieser Wandel ist nicht spekulativ; er ist defensiv.
Was wir erleben, ist kein Chaos.
Es erfolgt eine Neupreisgestaltung.
Und diejenigen, die aufmerksam sind, verstehen den Unterschied zwischen Volatilität und Verfall.
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