Silber steht vor Angebotsengpässen: Ist die 100-Dollar-Marke noch in weiter Ferne?

China hat dem Edelmetallmarkt ein starkes Signal gesendet: Ab dem 1. Januar 2026 werden die Silberexporte eingeschränkt. Das bedeutet, dass rund 13 % des weltweiten Silberangebots kurzfristig vom Markt verschwinden könnten.

China ist derzeit der zweitgrößte Silberexporteur der Welt mit einer Produktion von etwa 109 Millionen Unzen pro Jahr. Nach Inkrafttreten der Beschränkungen benötigen alle Silberexporte spezielle staatliche Genehmigungen – eine administrative Hürde, die den Fluss von physischem Silber unterbrechen könnte, obwohl die Nachfrage weiter steigt.

Vor diesem Hintergrund:

Die globalen physischen Silberbestände sind niedrig.

Die industrielle Nachfrage (Strom, erneuerbare Energien, Chips, KI) steigt weiter.

Cashflows bevorzugen physische Metalle gegenüber risikoreichen Anlagen.

Der Silberpreis reagierte sehr schnell und stieg innerhalb kurzer Zeit deutlich auf über 80 US-Dollar. Dies ist keine Spekulation mehr, sondern ein struktureller Angebots- und Nachfrageschock.

👉 Wenn das Angebot weiterhin begrenzt bleibt, lautet die Frage nicht mehr: „Wird Silber 100 USD erreichen?“

sondern: „Wann?“ und „Welchen Anteil sollte Silber im Portfolio haben?“

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