🚨 Die kürzliche Ankündigung der Bank von Japan signalisiert einen signifikanten Wandel.
Sie erklärten, dass der reale geldpolitische Zinssatz Japans weltweit der niedrigste ist. Dies geschieht, nachdem sie die Zinsen auf 0,75% erhöht haben, den höchsten Stand seit 1995.
Dieser Schritt deutet darauf hin, dass die Bank von Japan gerade erst beginnt, die Geldpolitik zu normalisieren.
Die Wall Street scheint wichtige Indikatoren zu übersehen.
Die Renditen der japanischen Staatsanleihen (JGB) haben einen historischen Rekord von 3,45% erreicht.
Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die globalen Märkte.
Berücksichtigen Sie die riesigen 14,2 Billionen Dollar in Yen-Derivaten, die neu bepreist werden müssen.
Japanische Lebensversicherer haben eine bedeutende ungesicherte Exposition von 54% gegenüber ausländischen Anleihen.
Regionale Banken sehen sich erheblichen unrealisierbaren Verlusten gegenüber, wobei einige seit März 2024 einen Anstieg von 260% verzeichnet haben. Die Rückstände bei US-Büro-Commercial Mortgage-Backed Securities (CMBS) haben den Höhepunkt der Krise von 2008 überschritten.
Der Zusammenbruch der Norinchukin Bank, die 12,6 Milliarden Dollar verlor und 63 Milliarden Dollar in ausländischen Anleihen verkaufte, hebt die Risiken hervor. Ihr Pivot zu CLOs hat lediglich das Risiko verlagert.
Deutschland hat Japan nun als größten Gläubiger der Welt überholt, das erste Mal seit 34 Jahren.
Der wirtschaftliche Trend wendet sich eindeutig.
Im August 2024 stürzte der Nikkei an einem einzigen Tag um 12,4%, wobei der VIX auf 65,73 anstieg. Dies war ein Vorgeschmack auf das, was kommen wird.
Die Bank von Japan selbst stellte fest, dass es "eine erhebliche Distanz zum neutralen Zinssatzniveau" gibt.
Dies deutet darauf hin, dass weitere 100-175 Basispunkte bei Zinserhöhungen wahrscheinlich sind.
Bleiben Sie wachsam und beobachten Sie die Zinssätze, den japanischen Yen und regionale Banken genau.
Das 35-jährige monetäre Experiment neigt sich dem Ende zu.
Es ist an der Zeit, Ihr Portfolio entsprechend zu positionieren.
