Elon Musk schlägt Alarm über Chinas Silberexportkontrollen und verweist auf globale Versorgungsrisiken

Elon Musk hat gewarnt, dass Chinas geplante Einschränkungen der Silberexporte ernsthafte Risiken für globale Lieferketten darstellen könnten, insbesondere für Branchen, die stark auf das Metall angewiesen sind.

In Reaktion auf Berichte über den Politikwechsel beschrieb der CEO von Tesla und SpaceX den Schritt als ungünstig und betonte die wichtige Rolle von Silber in der modernen industriellen Produktion.

Ab dem 1. Januar müssen chinesische Exporteure eine Genehmigung der Regierung und offizielle Exportlizenzen einholen, bevor sie Silber ins Ausland versenden.

China, der zweitgrößte Silberproduzent der Welt nach Mexiko, produzierte im Jahr 2024 mehr als 110 Millionen Unzen des Metalls, was die politische Änderung für die globalen Märkte bedeutend macht.

Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Silberpreise bereits steigen.

Die Preise haben sich seit Jahresbeginn nahezu verdoppelt und erreichen Rekordhöhen an großen Börsen wie Shanghai und Comex.

Die starke industrielle Nachfrage in Kombination mit begrenztem Wachstum im Angebot hat den Markt angespannt und die Preise erheblich in die Höhe getrieben.

Musks Bemerkungen unterstreichen potenzielle Herausforderungen für Sektoren wie Elektrofahrzeuge, Batteriefertigung und fortschrittliche Elektronik, in denen Silber ein kritischer Rohstoff ist.

Analysten warnen, dass, wenn die Exportkontrollen anhalten, Versorgungsengpässe diese Branchen bis 2026 zu beeinträchtigen beginnen könnten.

Zusätzlich zu diesen Bedenken klassifizierte der U.S. Geological Survey kürzlich Silber als kritisches Mineral und hob seine zunehmende Bedeutung für wirtschaftliche Stabilität, technologische Innovation und strategische Industrien weltweit hervor.