SCHATTENSTUHL STEIGT: Trump wird Powells Nachfolger im Januar benennen

​Präsident Donald Trump hat offiziell den Countdown für die Federal Reserve beschleunigt und angekündigt, dass er Jerome Powells Nachfolger "irgendwann im Januar" benennen wird. Dieser strategische Schritt erfolgt vier Monate vor dem Ablauf von Powells Amtszeit im Mai 2026 und signalisiert einen bedeutenden Wandel in der US-Geldpolitik.

​Die Strategie: Ein "Schattenvorsitzender"

​Durch die frühzeitige Ankündigung eines Nachfolgers schafft Trump effektiv einen "Schattenvorsitzenden", um die Markterwartungen zu beeinflussen und den aktuellen Fed-Vorstand unter Druck zu setzen, sich mit seiner Agenda niedriger Zinsen in Einklang zu bringen.

​Wichtige Höhepunkte:

​Die Klage: Trump hat eine Klage wegen "grober Unfähigkeit" gegen Powell angedroht und dabei insbesondere die milliardenschwere Renovierung des Hauptsitzes der Fed als Beweis für Missmanagement ins Visier genommen.

​Die Favoriten: Die Suche hat sich auf eine "Shortlist von fünf" eingegrenzt, wobei Kevin Hassett (Wirtschaftsberater des Weißen Hauses) und Kevin Warsh (ehemaliger Fed-Gouverneur) die Hauptfavoriten sind.

​Der Litmus-Test: Trump hat klar gemacht, dass ein Bekenntnis zu aggressiven Zinssenkungen die Hauptanforderung für seinen Kandidaten ist.

​Die Komplikation: Während Powells Amtszeit als Vorsitzender im Mai endet, dauert seine Amtszeit als Gouverneur bis 2028. Wenn er sich weigert, vollständig aus dem Vorstand zurückzutreten, könnte dies Trumps Fähigkeit einschränken, das Abstimmungsverhältnis der Fed neu zu gestalten.

​Warum es für Sie von Bedeutung ist:

​Ein "Trump-treuer" Fed-Vorsitzender könnte zu schnelleren Zinssenkungen führen, was möglicherweise die Hypotheken- und Kreditkosten im Jahr 2026 senkt, aber auch Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Zentralbank und der langfristigen Inflation aufwirft.

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