Strategie’s Bitcoin-First-Modell steht vor einer echten Prüfung im Jahr 2026

Da Strategie weiterhin auf ihre Bitcoin-First-Treasury-Strategie setzt, warnen Analysten davor, dass Schulden, Aufgeld und Marktvolatilität die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens unter Druck setzen könnten, wenn es sich dem Jahr 2026 nähert.

Umbenannt von MicroStrategy Anfang 2025 positioniert sich Strategie nun als größter Unternehmensinhaber von Bitcoin und besitzt 672.497 BTC im Wert von fast 59 Milliarden Dollar. Trotz eines paper-gains von rund 17 % trägt das Unternehmen erhebliche finanzielle Verpflichtungen, die mit Dividenden und Schulden verbunden sind, die zur Finanzierung der Bitcoin-Akkumulation genutzt wurden.

Die Besorgnis nahm im November zu, als Bitcoin auf 82.000 Dollar fiel, woraufhin Strategie eine Bargeldreserve von 1,44 Milliarden Dollar bereitstellte, um sicherzustellen, dass sie mindestens ein Jahr lang ihre Schulden- und Dividendenzahlungen erfüllen kann.

Analysten weisen darauf hin, dass das Modell von Strategie in starken Bullenmärkten gut funktioniert. Ein anhaltender Rückgang könnte ihre Fähigkeit einschränken, Aktien profitabel auszugeben, was möglicherweise schwierige Entscheidungen erzwingen könnte, wie zum Beispiel den Verkauf von Bitcoin oder die Ausgabe von Aktien zu einem Nachlass.

Da Bitcoin-ETFs nun kostengünstigere Möglichkeiten für Anleger bieten und mögliche Änderungen der MSCI-Index-Regeln die Nachfrage nach der Aktie gefährden könnten, hängt die langfristige Nachhaltigkeit von Strategie zunehmend von günstigen Marktbedingungen ab.

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