Trump ehemaliger Berater zieht zurück: Zölle sind im Wesentlichen eine "versteckte Steuer" oder Belastung für die Wirtschaft und Beschäftigung.

Stephen Moore, ein konservativer Ökonom und ehemaliger leitender Wirtschaftsberater von Donald Trumps erster Amtszeit, kritisierte kürzlich öffentlich die umfassenden Zollrichtlinien der Trump-Administration und bezeichnete sie als "versteckte Steuer" für Verbraucher, die das Wirtschaftswachstum dämpfen und die Beschäftigung schwächen könnten. "Zölle sind Steuern, und Steuern sind niemals eine gute Sache", sagte Moore, eine Haltung, die scharf im Widerspruch zu seiner früheren Unterstützung für Handelsschutzmaßnahmen steht.

Er wies darauf hin, dass die Regierung Zölle als ein Instrument zur Belebung der Industrie und zur Finanzierung von Steuersenkungen darstellt, ihre Kosten jedoch oft direkt an die Verbraucher weitergegeben werden, was die Preise in die Höhe treibt und die Inflation verschärft. Mehrere Forschungseinrichtungen prognostizieren, dass eine neue Runde von Zöllen, die bis 2025 in Kraft treten sollen, die Steuerlast der USA um etwa 1,2 Billionen Dollar im nächsten Jahrzehnt erhöhen könnte, das BIP um etwa 0,4 % senken und 344.000 Arbeitsplätze eliminieren könnte.

Moore betonte auch die regressiven Eigenschaften von Zöllen, die vor allem einkommensschwache und -mittelständische Familien am stärksten treffen. Moore forderte gezielte, zeitlich begrenzte Zölle, falls sie fortgesetzt werden, sowie schnelle Steuersenkungen, um negative Auswirkungen auszugleichen. Beobachter sehen seinen Wechsel als ein Zeichen wachsender interner Spaltungen im Trump-Lager zwischen freien Marktprinzipien und Handelsschutzmaßnahmen, was die Unsicherheit über die wirtschaftspolitische Richtung der USA im Jahr 2026 erhöht.#TrendingTopic #TRUMP #usa #UsaElections #TarriffsPause $BTC

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