Sagen wir mal realistisch.

Wenn dein verfügbares Kapital weniger als 10.000 US-Dollar beträgt, dann bedeutet häufiges Studium von Terminmärkten, hochvolatilen Altcoins und Hype-Geschichten im Grunde nicht, deine Gewinnchancen zu erhöhen, sondern die uncontrollierbaren Risiken zu vergrößern.

Das Problem liegt nicht darin, dass du nicht genug arbeitest, sondern darin:

Die Größe deines Kapitals bestimmt, wie viele Fehlschläge du ertragen kannst.

Ich habe in der Marktszene zu viele gemeinsame Wege von Anfängern gesehen:

Verfolgung von Nachrichten und Emotionsspitzen

Abhängigkeit von fremden Meinungen statt von Systemen

Gewinne nicht realisieren, Verluste nicht stoppen

Das einzige zentrale Ziel in der Phase kleiner Kapitalien

ist nicht, das Kapital zu verdoppeln, nicht, schneller zu sein als andere, sondern:

Überleben und eine replizierbare Wachstumspfad aufbauen.

Kein Totalverlust, keine Null, eine nachhaltig steigende Kontokurve,

dann hast du erst die Grundlage, um über Skalierung und Effizienz zu sprechen.

Schritt 1: Auswahl der Coins – Nur akzeptiert, wenn ein Trendbestätigungs-Signal vorliegt

Einziges Kriterium: MACD-Golden-Cross auf Tagesbasis.

Das bedeutet: Trendstart, nicht nur ein Rückgang nach einem Überverkauf.

Die zentrale Erkenntnis besteht aus einer einzigen Aussage:

Kleines Kapital hat nicht die Aufgabe, den Boden zu erkennen, sondern den Trend zu folgen.

Schritt 2: Halten – Eine Linie löst alle Zweifel

Mittelwert auf Tagesbasis (z. B. MA20 / MA30).

Preis über der Linie: halten

Schlusskurs unter der Linie: aussteigen

Keine Diskussion, keine Prognose, kein „Gefühl“.

Das ist keine Trading-Technik, sondern die Grundlinie der Risikokontrolle.

Wenn du diese Regel nicht umsetzen kannst,

dann ist der Verlust nicht das Problem des Marktes.

Schritt 3: Einstieg und Ausstieg – Nur Preis und Volumen beachten

Notwendige Bedingung für einen wirksamen Einstieg:

Preis über der Durchschnittslinie

Gleichzeitige Volumensteigerung bei Durchbruch

Ein Anstieg ohne Volumenunterstützung

hat eine äußerst geringe Erfolgswahrscheinlichkeit.

Take-Profit muss regelbasiert sein:

Anstieg um etwa 40 %: in mehreren Schritten realisieren

Anstieg um etwa 80 %: weiter reduzieren

Unterbrechung der Durchschnittslinie: restliche Positionen komplett schließen

Nicht nach dem höchsten Preis verkaufen streben,

sondern stabile Realisierung > Extremrisiko.

Schritt 4: Stop-Loss – Unbedingte Umsetzung

Regel lautet nur eine:

Wenn der Schlusskurs unter der Durchschnittslinie liegt, am nächsten Handelstag aussteigen.

Nicht „weiter beobachten“,

nicht „vielleicht ein Fehlausbruch“,

und auch nicht „ich denke, es könnte wieder steigen“.

Zusammenfassend in einem Satz:

Akzeptiere, dass du ein durchschnittlicher Trader bist, und tausche Disziplin gegen Wahrscheinlichkeit.

Willst du wachsen, halte dich an die Regeln;

willst du spielen, dann akzeptiere die Folgen.