Große Investoren begannen, einfache Optionsmethoden zu verwenden, um zusätzliches Geld aus Bitcoin zu verdienen, das sie bereits besaßen. Aufgrund dieser Preisbewegung verlangsamte sich der Markt und wilde Schwankungen wurden selten.
Ein klares Zeichen für diesen ruhigen Markt war die geringere Volatilität. Zu Beginn des Jahres lag die kurzfristige Volatilität von Bitcoin nahe siebzig Prozent. Bis zum Ende des Jahres fiel sie auf nahe fünfundvierzig Prozent. An einem Punkt im September berührte sie sogar fünfunddreißig Prozent. Dies zeigte, dass die Händler kleinere Preisbewegungen auf kurze Sicht erwarteten.
Der Hauptgrund für diese Veränderung war, wie Institutionen Optionen nutzten. Viele große Anleger besaßen Bitcoin, wollten ihn aber nicht untätig liegen lassen. Also begannen sie, Call-Optionen zu verkaufen, während sie ihren Bitcoin hielten. Dies ermöglichte es ihnen, regelmäßiges Einkommen zu erzielen, selbst wenn die Preise seitwärts schwankten.
Eine Call-Option gibt jemandem das Recht, Bitcoin zu einem festen Preis in der Zukunft zu kaufen. Wenn Institutionen diese Calls verkaufen, erhalten sie im Voraus Geld. Wenn der Preis nicht stark steigt, behalten sie dieses Geld. Diese Strategie funktioniert am besten, wenn der Markt langsam und stabil ist, was die meiste Zeit 2025 beschrieb.
Als mehr Institutionen dieser Methode folgten, war der Markt mit Call-Optionen gefüllt. Dieses große Angebot drückte die Optionspreise nach unten. Wenn die Optionspreise fallen, fällt auch die implizierte Volatilität. Deshalb ging die Volatilität im Laufe des Jahres weiter zurück.
Eine weitere große Veränderung im Jahr 2025 war, wie Investoren Put-Optionen nutzten. Put-Optionen schützen vor Preisrückgängen. Im Laufe des Jahres blieben Put-Optionen teurer als Call-Optionen. Dies war ein großer Wandel im Vergleich zu früheren Jahren, als Call-Optionen beliebter waren.
Diese Veränderung bedeutet nicht, dass die Investoren bärisch waren. Stattdessen zeigte es, dass viele Investoren long auf Bitcoin waren, aber Schutz wollten. Sie erwarteten Wachstum über die Zeit, wollten aber trotzdem Sicherheit, falls die Preise plötzlich fielen.
Dieses Verhalten ist in traditionellen Märkten üblich. Große Investoren schätzen Sicherheit und Planung. Als immer mehr Institutionen in Bitcoin einstiegen, begann der Markt, sich mehr wie Aktien und Anleihen zu verhalten.
Bitcoin wurde auch stärker mit langfristigen Anlegern verbunden. Ein großer Teil aller Bitcoin sitzt jetzt bei Fonds und Unternehmensschatzkammern. Diese Anleger handeln nicht täglich. Sie ziehen langsame, stetige Erträge vor. Der Verkauf von Optionen wurde zu einer einfachen Möglichkeit, Renditen zu erzielen, ohne Bitcoin selbst zu verkaufen.
Wegen dieser Umstände fühlte sich der Bitcoin-Handel im Jahr 2025 weniger emotional an. Es gab weniger plötzliche Preisspitzen und Abstürze. Die Preise bewegten sich kontrollierter. Dies half, Vertrauen in den Markt zu bringen.
Insgesamt markierte 2025 einen Wendepunkt für Bitcoin. Es wandelte sich von einem wilden Vermögenswert zu einem reiferen. Institutionen änderten, wie sich der Markt verhält. Die Volatilität fiel, Optionen wurden populär und Hedging wurde normal.
Bitcoin verlor nicht seine langfristige Wertgeschichte. Stattdessen gewann es an Stabilität. Dies könnte in Zukunft noch mehr langfristige Investoren anziehen.

