„Überleben im Chaos: Lektionen aus dem unvorhersehbarsten Jahr der Krypto und der Weg nach 2026“
2025 war das unvorhersehbarste und irreführendste Jahr in der Krypto. Trotz ununterbrochener „Bullenmarkt“-Aufrufe von großen Influencern gab es keinen echten Altcoin-Bullenlauf—nur kurzlebige, narrativ getriebene Pumpbewegungen, gefolgt von Dumps. Cleverere Teilnehmer verließen frühzeitig nahe BTC ~110k und wechselten zu Gold und Silber, entsprechend den historischen BTC-Gold-Mustern. Viele Influencer erlitten hohe Verluste.
Das Überleben von 2025 selbst war eine Leistung, da der Markt größtenteils unhandelbar war. Erfolg kam durch striktes Risikomanagement: kurzfristige Trades, definierte Stop-Losses, schnelles Profitnehmen und emotionale Disziplin statt langfristigem Halten von Altcoins oder erweiterten Futures-Positionen. Trader, die Futures zu lange hielten, wurden am härtesten getroffen, wobei viele den Markt ganz verließen.
Die Erfahrung stärkte die Denkweisen der Trader—von emotionalem und irrationalem Verhalten hin zu sorgfältiger, logischer Ausführung. In Zukunft sollten Portfolios vereinfacht werden (5–10 Coins), Erwartungen zurückgesetzt werden (50–100% Bewegungen sind bereits starke Renditen) und unrealistische 10-fache Hoffnungen in toten Coins aufgegeben werden.
Mit Blick auf 2026 könnten potenzielle QE, fallende Metallpreise und Kapitalrotation zurück in die Krypto neue Möglichkeiten schaffen. Für kleinere Portfolios (2k–5k) ist der Hochfrequenzhandel im Spot-Bereich gegenüber langfristigem Halten vorzuziehen—Kaufen und Verkaufen innerhalb von Tagen, kein DCA. Mit Institutionen, die an die Tische zurückkehren und großen Ereignissen, die bevorstehen, steigt die Volatilität, und diejenigen, die die Positionierung richtig vorhersagen können, können unabhängig von der Marktrichtung profitieren.

