🏛️ U.S. Senat sieht Gesetz über die Marktstruktur digitaler Vermögenswerte im Januar
Der Schwung könnte endlich zur Krypto-Gesetzgebung auf dem Capitol Hill zurückkehren. Mitglieder des Bankenausschusses des U.S. Senats werden voraussichtlich in der zweiten Januarwoche einen lange verzögerten Gesetzentwurf zur Marktstruktur digitaler Vermögenswerte aufgreifen, möglicherweise nach monatelangem politischen Stillstand eine Markup-Sitzung abhalten.
📜 Was auf dem Tisch liegt
Der zur Diskussion stehende Gesetzentwurf ist das Responsible Financial Innovation Act, ein Rahmen, der darauf abzielt, die Aufsicht über digitale Vermögenswerte zu klären. Die Gesetzgebung spiegelt bereits im Repräsentantenhaus verabschiedete Bemühungen unter dem Digital Asset Market Clarity Act (CLARITY) wider, der im Juli genehmigt wurde.
⚖️ Regulatorische Auswirkungen
Der Vorschlag würde die Befugnisse der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) auf Krypto-Märkten erweitern, während frühere Entwürfe auch eine engere Koordination mit der Securities and Exchange Commission (SEC) betonten.
🗣️ Branchenantrieb
Laut Cody Carbone, CEO der Digital Chamber, wird der Senat voraussichtlich mindestens einen Markup zur Gesetzgebung über die Marktstruktur im Januar abhalten. Gleichzeitig überprüft der Landwirtschaftsausschuss des U.S. Senats seine eigene Version des Gesetzentwurfs.
🧩 Politische Gegenwinde bleiben
Die Zukunft des Gesetzentwurfs ist alles andere als garantiert. Senator Thom Tillis hat gewarnt, dass der Wahlkampf für die Zwischenwahlen 2026 den Fortschritt verlangsamen könnte. Als zusätzliche Unsicherheit kündigte die Krypto-Befürworterin Cynthia Lummis kürzlich an, dass sie nicht für eine Wiederwahl kandidieren wird – obwohl sie weiterhin die Gesetzgebung unterstützt.
📌 Warum es wichtig ist:
Das Markup im Januar könnte ein kritischer Wendepunkt für die Krypto-Regulierung in den USA sein und signalisieren, ob der Kongress über Verzögerungen hinwegkommen und endlich die lang erwartete Klarheit für digitale Vermögensmärkte liefern kann.


