📉 Die Fed könnte schneller auf Zinssenkungen im frühen Jahr 2026 reagieren

Eine aggressivere Wende in der US-Geldpolitik könnte schneller kommen, als die Märkte erwarten. Mark Zandi, Chefökonom von Moody's Analytics, prognostiziert, dass die Federal Reserve im frühen Jahr 2026 aggressiv die Zinssätze senken wird.

🔻 Zandis Prognose

Während die meisten Analysten und Fed-Beamten nur eine allmähliche Lockerung erwarten, rechnet Zandi mit drei Zinssenkungen in der ersten Hälfte des Jahres 2026, jede mit insgesamt 25 Basispunkten.

📊 Was treibt den Aufruf?

Ein anhaltend schwacher Arbeitsmarkt, insbesondere im frühen Jahr 2026

Anhaltende Inflationsunsicherheit

Zögerlichkeit der Unternehmen angesichts sich ändernder Handels- und Einwanderungspolitik

Zandi argumentiert, dass Unternehmen das Einstellen neuer Mitarbeiter hinauszögern werden, bis sich die politischen Risiken vorhersehbarer anfühlen. Bis dahin könnte das Beschäftigungswachstum zu schwach bleiben, um einen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern.

🗣️ Wichtiger Punkt von Zandi:

„Solange die Arbeitslosenquote weiter steigt, wird die Fed die Zinsen senken.“

⚠️ Warum das auffällt

Sein Ausblick ist deutlich taubenhaft im Vergleich zu den aktuellen Marktpreisen und der eigenen Anleitung der Fed, die auf ein langsameres, vorsichtigeres Tempo der Senkungen hindeutet.

📌 Fazit:

Wenn sich die Schwäche des Arbeitsmarktes vertieft, könnte das frühe Jahr 2026 eine schneller als erwartete Wende hin zu einer leichteren Geldpolitik markieren – mit weitreichenden Auswirkungen auf Aktien, Anleihen und Risikoanlagen.

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