Der erste Tag des neuen Jahres brachte den Dollar zunächst einen kalten Guss! Im Jahr 2025 fiel der Dollar um insgesamt 8 %, was ein achtjähriges Hoch erreichte. Doch das ist erst der Anfang – jetzt steht eine noch verrücktere Frage im Raum: Wer wird der neue Fed-Chef? Genau das wird entscheiden, ob dein Geld weiter schrumpft oder sich wieder erholen wird.
Warum ist der Dollar derzeit so schwach?
Einfach ausgedrückt, handelt es sich um eine psychologische Schlacht vor der vorzeitigen Abberufung. Der heutige Dollar ist wie ein Unternehmen, das weiß, dass es bald einen neuen Chef bekommen wird. Alle glauben, dass Trump einen "Geldschwamm" als Nachfolger von Powell ernennen wird. Alle wetten darauf, dass der neue Chef sofort massiv Zinssenkungen durchführen wird. Dazu kommt der massive Zollschlag von Trump im April – seitdem hat sich der Dollar noch nicht erholt.
Derzeit liegt der Fokus auf zwei Männern namens Kevin.
→ Hassett, ein enger Vertrauter von Trump, ist ein klassischer Zinssenker. Wenn er an die Macht kommt, wird der Dollar mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter fallen – das wäre wirklich eine massive Geldverdünnung.
→ Warsh dagegen wirkt eher wie ein Ausgleichs-Experte. Neueste Nachrichten zeigen, dass Warshs Zustimmungswerte stark steigen. Wenn er letztendlich gewinnt, könnte der Dollar sogar eine Bodenbildung erreichen und wieder ansteigen. Es ist wie bei der Auswahl eines Trainers: Soll man einen Offensive-Helden oder einen Verteidigungsmeister wählen? Die Erwartungen der Spieler (Markt) unterscheiden sich völlig.
Ich möchte euch auf einen wichtigen Punkt hinweisen: Alle reden seit neun Jahren nur von einem Dollar-Abwärtstrend. Doch die Realität ist: In den letzten neun Jahren ist der Dollar sechs Mal gestiegen! Die Marktkonsens ist oft verzögert. Genau dann, wenn alle glauben, dass der Dollar fallen wird, könnte genau der Moment des Wendepunkts kommen.
Der Dollar wird im Januar besonders wild sein
Was bedeutet ein schwacher Dollar für die Kryptowelt?
Merkt euch einfach eine einfache Logik: Der Dollar ist der "Preisanker" für globale Vermögenswerte. Wenn der Dollar aufgrund einer Fed-Neuordnung weiterhin durch die Politik der Geldverdünnung schwächer wird, ist Bitcoin als "digitales Gold" ein natürlicher Schutzraum. Sobald das Vertrauen in Fiat-Währungen schwindet, fließt das Geld wie eine Flut in den Kryptomarkt. Aber ich möchte euch bitten, nicht nur auf Bitcoin zu schauen. Wenn der nächste Fed-Chef ein "Technologie-Experte" ist, könnte dessen Haltung gegenüber Kryptowährungen – abgesehen von Zinssenkungen – ein echter Nukleareffekt sein.
Die Zeitdifferenz bei der Fed-Neuordnung im Jahr 2026 könnte unsere größte Chance in den nächsten zwei Jahren sein.
Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und lasst uns gemeinsam in der ersten großen Bewegung des Jahres fleischige Gewinne ernten!
