Eine Untersuchung beim Lighter (LIT) Token sorgt für Sorgen bei Investoren. Grund dafür sind Daten aus der Blockchain, die zeigen, dass nach dem Token Generation Event (TGE) Verkäufe im Wert von 7,18 Mio. USD stattgefunden haben.
Dieses Vorgehen wirft viele Fragen auf. Es geht vor allem um mögliche Insider-Verkäufe und mangelnde Transparenz beim Lighter-Projekt. Lighter ist ein DeFi-Protokoll, das auf Ethereum läuft.
Gezielte Einzahlungen und auffällige Muster trüben die positive Stimmung
Fünf verbundene Wallets erhielten fast 10 Mio. LIT Token durch einen aktuellen Airdrop. Das sind rund vier Prozent der zirkulierenden Token. Ein großer Teil der Token wurde bereits verkauft.
Analysten sagen, dass die Art der Einzahlungen, Zuteilungen und Verkäufe auf eine geplante Vorgehensweise hindeuten. Es sieht nicht nach dem natürlichen Verhalten am Markt aus.
Der Blockchain-Forscher MLM hatte diese Vorgänge zuerst öffentlich gemacht. Er stellte fest, dass eine Gruppe etwa 5 Mio. USD Coin (USDC) im April 2025 in das Lighter Liquidity Protocol (LLP) eingezahlt hat.
Das Geld wurde zu gleichen Teilen auf diese fünf Wallets verteilt. Anschließend bekamen sie 9.999.999,60 LIT Token (~26 Mio. USD zum Zeitpunkt der Verteilung).
Die wichtigsten Wallets, die in das LLP eingezahlt haben:
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Die runde Zuteilung und dass alle Wallets gleich viele Token bekommen haben, fiel sofort auf. Das entspricht ein Prozent der gesamten LIT Token und vier Prozent der aktuell verfügbaren Menge. Dadurch hat diese Gruppe viel Macht am Markt.
Außer den Airdrop-Token bekamen die Wallets noch 1 bis 2 Mio. USD aus Erträgen des LLP. Damit wuchs der Gesamtwert, den die Gruppe nutzen konnte.
7,18-Mio.-USD-Verkäufe sorgen für Unruhe in der Community
Seit dem TGE haben die verbundenen Wallets 2.760.232,88 LIT Token verkauft, das sind etwa 7,18 Mio. USD. Viele glauben, dass diese Verkäufe geplant waren und nicht einfach auf kurzes Marktgeschehen reagieren.
Der Blockchain-Detektiv ZachXBT meinte, das könne ein Beispiel für Insider-Verhalten sein. Zudem fragte Analyst Henrik, was das für die gesamte LIT Community bedeutet.
„Wenn das stimmt, ist das ein echtes Problem für jeden $LIT-Inhaber, besonders weil vom Lighter-Team keine klaren Infos kommen”, schrieb Henrik.
Das Hauptproblem ist die Stille vom Lighter-Team. Investoren kritisieren, dass es keine offiziellen Infos zu Token-Verteilung, Sperrfristen oder genauen Abläufen gibt.
Ohne klare Infos ist kaum zu erkennen, ob das normale Marktvorgänge sind oder Insider ihre Token schnell verkaufen.
Diese Diskussion kommt zu einer wichtigen Zeit für DeFi. Gerade bei Krypto-Airdrops und Token-Zuteilungen gibt es viele Risiken.
Airdrops sollen oft die ersten Nutzer belohnen und erreichen, dass viele Leute am Projekt beteiligt sind. Wenn aber einzelne Gruppen viele der Token erhalten, können sie zu viel Kontrolle bekommen und mehr Gewinne abziehen.
Diese Verkäufe drücken jetzt schon auf den Kurs des Tokens. Außerdem machen sich viele mehr Sorgen um die Leitung und Planung des Projekts. Der LIT-Token von Lighter ist aktuell schon über sieben Prozent im Minus und kostet 2,53 USD pro Token.
Weitere Verkäufe der restlichen 7 Mio. LIT Token in diesen Wallets könnten den Markt noch stärker erschüttern.


