Mit dem Eintritt ins Jahr 2026 zieht der Kurs von Bitcoin wie von drei Händen gleichzeitig – makroökonomische Faktoren, Kapitalflüsse und Marktemotionen lassen nicht locker. Oberflächlich wirkt es hektisch, eigentlich aber findet ein "Kampf im Bereich" statt.
Technisch gesehen hat die Einführung eines ETFs für physische Bitcoin an einer führenden Plattform als Stabilisator gewirkt und zumindest den Boden gut geschützt. Doch die Aussagen der Federal Reserve sind uneinheitlich, und große Kapitalgeber warten ab, weshalb der Kurs einfach stecken bleibt – er will nach oben, kann aber nicht.
Was ist die wahrscheinlichste Entwicklung? Bitcoin wird wiederholt in dem Bereich zwischen 80.000 und 140.000 US-Dollar testen, wobei der Bereich zwischen 90.000 und 120.000 US-Dollar der wahrscheinlichste Ort für heftige Konflikte ist. Falls sich die makroökonomischen Bedingungen verschlechtern und die Kapitalströme abfließen, könnte der Unterstützungsniveau bei etwa 50.000 US-Dollar erneut getestet werden. Andererseits, sobald die Liquidität wieder zunimmt und die echten Gelder aus ETFs kontinuierlich fließen, könnte jederzeit ein Ziel von 120.000 US-Dollar oder höher erreicht werden.
Das entscheidende ist nicht mehr, ob man jetzt alles riskieren soll, sondern darauf zu achten, welche Signale das Spiel verändern können: Fließt Kapital kontinuierlich rein? Bauen sich die Hebelpositionen am Markt stillschweigend auf? Beginnen die langjährigen Halter, ihre Bitcoins abzugeben?
Solange diese Signale nicht sichtbar sind, befindet sich der Markt in einer Phase der Vorbereitung, noch ist kein echter Aufschwung erreicht. Anstatt auf Mut zu setzen, lohnt es sich, Geduld zu beweisen.
