3. Januar 2009 wurde von einer Person oder Gruppe von Personen, die sich unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto verstecken, das Bitcoin-Hauptnetz gestartet. An diesem Tag wurde der sogenannte Genesis-Block abgebaut, für den eine Belohnung von 50 $BTC erhalten wurde. In den Hash dieses Blocks platzierte Nakamoto den Titel eines Artikels aus der britischen Zeitung The Times – „Kanzler am Rande der zweiten Rettungsaktion für Banken“, was viele als Hinweis auf die Probleme des traditionellen Finanzsystems dieser Zeit ansehen.
Schon vor dem Start des Netzwerks veröffentlichte Satoshi am 31. Oktober 2008 den Bitcoin-Whitepaper – ein Dokument, in dem die Prinzipien einer neuen dezentralisierten Zahlungsplattform beschrieben wurden. Die erste Transaktion in der Bitcoin-Netzwerk fand am 12. Januar 2009 statt: Nakamoto sandte 10 BTC dem Programmierer Hal Finney. Kurz zuvor, am 9. Januar, wurde die erste Version der Software vorgestellt – Bitcoin 0.1.
Die Identität von Satoshi Nakamoto und seine wahren Motive für die Schaffung von Bitcoin bleiben bis heute unbekannt. Dieses Rätsel ruft weiterhin Interesse und Diskussionen sowohl innerhalb der Kryptogemeinschaft als auch außerhalb hervor.
Eine der möglichen Ursachen für das Entstehen von Bitcoin war die weltweite Finanzkrise von 2007 bis 2008. Zu dieser Zeit ging es zu einem Bankrott der größten Investmentbanken, einem starken Rückgang der Produktionsmengen, einem Einbruch der Nachfrage und der Preise für Rohstoffe, einem Anstieg der Arbeitslosigkeit sowie einer umfassenden Intervention der Regierungen in Wirtschaft und Bankensystem.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich Bitcoin zu der größten Kryptowährung der Welt. Im Oktober 2025 erreichte er ein historisches Hoch mit 126.080 US-Dollar. Zum Zeitpunkt der Texterstellung handelt es sich Bitcoin, oft auch als „digitales Gold“ bezeichnet, um etwa 90.000 US-Dollar, und seine Marktkapitalisierung beträgt etwa 1,8 Billionen US-Dollar.
