Der Venezolanische Vorfall wirkt auf die globalen Märkte eher wie eine Zwangsliquidation von Vermögenswerten.
Auf kurze Sicht wird der Ölpreis aufgrund von Panikprämien stark ansteigen, da die Märkte Angst vor rachevollen Zerstörungen und Lieferunterbrechungen haben.
Langfristig wird sich der Ölpreis unter Druck befinden, sobald die Lage stabilisiert und die Sanktionen aufgehoben sind, da die riesigen Ölreserven Venezuelas zusammen mit der Produktionskapazität der USA eine Angebotslawine auslösen werden.
Strukturelle Auswirkungen sind vor allem ein Vorteil für die US-Aktien im Bereich Rüstung und Öl-Service (Stabilität und Wiederaufbau sind große Geschäfte), sowie langfristige Vorteile für Energieländer wie Japan und Südkorea; A/H-Aktien sind aufgrund bestehender Forderungen und Investitionen in Venezuela kurzfristig unsicher und eher negativ beeinflusst.
Der zentrale Wettbewerb besteht eigentlich darin, dass die Vermögenswerte sehr wertvoll sind, aber niemand möchte im Zeitraum der Wiederherstellung getroffen werden. #委内瑞拉