Moskau hat eine Erklärung abgegeben, die Kritik mit Realismus verbindet. Während Russland darauf besteht, dass die Handlungen der USA in Venezuela internationales Recht brechen, räumt es auch ein, dass die Strategie Washingtons aus amerikanischer Sicht Sinn macht.

Das ist nicht einfach Verurteilung – es ist Anerkennung dafür, wie Supermächte agieren.


⚖️ Schlüsselpunkte

Verletzung der Souveränität:

Russland argumentiert, dass das Engagement der USA die Unabhängigkeit Venezuelas untergräbt und gegen globale Normen verstößt.

Anerkennung der Strategie:

Indem die Schritte als „logisch“ bezeichnet werden, sagt der Kreml im Wesentlichen, dass die USA sich wie jede große Macht verhalten – Einfluss in der Nähe des Heimatlandes zu schützen.

Energie-Schachbrett:

Venezuelas riesige Ölreserven machen dies weniger zu einer Frage der Ideologie und mehr zu einer Frage der Sicherung der Kontrolle über die globale Energiebeeinflussung.


📉 Was dies für die Diplomatie und Märkte bedeutet

Geringere Konfliktrisiko:

Der gemäßigtere Ton Russlands deutet darauf hin, dass es einen direkten militärischen Konflikt vermeiden könnte.

Mögliche Machtabkommen:

Der Kreml könnte Signal für Offenheit gegenüber Verhandlungen über Einflusssphären anstatt eines weiteren Hinhalts eines Proxy-Konflikts geben.

Einfluss des Ölpreises:

Wenn Moskau zurückweicht, könnten Rohöl-Märkte sich beruhigen und der „geopolitische Aufschlag“, der oft die Preise in die Höhe treibt, sinken.


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