Der Rückgang des Rohöls über 6 Monate: Eine seit einem Jahrzehnt bestehende Serie in Gefahr? 📉

​Der "Angebotsüberschuss" ist keine Warnung mehr – es ist die Marktrealität. Am 5. Januar 2026 bewegt sich WTI-Rohöl derzeit auf seinen 6. monatlichen Rückgang in Folge zu, eine Verlustserie, die wir seit dem Preiszusammenbruch 2014–2015 nicht mehr gesehen haben.

​Was zieht die Preise nach unten?

​Der Markt kämpft gegen einen "perfekten Sturm" von bärischen Katalysatoren, die die traditionellen geopolitischen Risikoaufschläge neutralisiert haben:

​Der Venezuela-Faktor: Nach der militärischen Erfassung von Nicolás Maduro durch die USA am Wochenende wettet der Markt auf einen Regimewechsel, der schließlich die größten Ölreserven der Welt freisetzen könnte. Während die Infrastruktur Milliarden an Reparaturen benötigt, hält die Aussicht auf langfristiges Angebotswachstum die Preisanstiege in Schach.

​OPEC+ Strategieänderung: Nach monatelangem Verteidigen der Preise hat OPEC+ auf den Schutz des Marktanteils umgeschwenkt. Die Gruppe hat allmählich freiwillige Produktionskürzungen zurückgefahren und Hunderttausende von Barrel wieder in einen bereits gesättigten Markt eingeführt.

​Der "cartoonhafte" Überschuss: Analysten bei Macquarie beschrieben den Markt kürzlich als "cartoonhaft überversorgt." Mit der US-Produktion nahe Rekordhöhen und schwacher Nachfrage von großen Importeuren wie China erwartet die IEA in diesem Jahr einen Überschuss von nahezu 3,8 Millionen Barrel pro Tag.

​Die technische "Linie im Sand"

​WTI schwebt derzeit bei etwa 57,00 $, testet eine mehrjährige Unterstützungszone. Sollte der 6. rote Monat schließen, richten technische Analysten ihren Blick auf den Bereich von 50,00 $ – 55,00 $ als den nächsten logischen Boden.

​Das Fazit: Geopolitik lässt Öl normalerweise steigen, aber im Jahr 2026 gewinnt das Versprechen von mehr Öl – aus den USA und möglicherweise einem "neuen" Venezuela – im Tauziehen.

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