Wichtige Erkenntnisse

Die 5-Jahres-Staatsanleihe Japans erreicht das höchste Niveau seit 2007. Gouverneur Ueda signalisiert weitere Zinsanhebungen, wenn die Wirtschaft stabil bleibt. Der Leitzins liegt bei 0,75 %, dem höchsten Niveau seit 30 Jahren.

Die 5-Jahres-Staatsanleihe Japans erreichte am 5. Januar 1,60 %, was dem höchsten Niveau seit Juni 2007 entspricht.

Der Meilenstein kam, als der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, signalisierte, dass die Zentralbank die Zinsen weiterhin erhöhen wird, wenn sich wirtschaftliche und preisliche Entwicklungen im Einklang mit den Prognosen bewegen.

Die BOJ hat ihren Leitzins letztes Monat von 0,5 % auf 0,75 % erhöht, was ein 30-Jahres-Hoch darstellt und einen weiteren Schritt bei der Beendigung Jahrzehnte dauernder geldpolitischer Unterstützung darstellt.Japan 5-Jahres-Renditedaten: Perplexity

Der Präsident der BOJ sagte, Löhne und Preise würden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit moderat gemeinsam erhöhen. Er erklärte, dass die Anpassung des Ausmaßes der geldpolitischen Unterstützung dazu beitragen werde, ein nachhaltiges Wachstum der Wirtschaft zu erreichen.

Die Märkte konzentrieren sich auf den vierteljährlichen Ausblicksbericht der BOJ, der bei ihrer Sitzung am 22. und 23. Januar veröffentlicht wird. Der Bericht wird Einblicke in die Einschätzung des Ausschusses zur inflationsbedingten Wirkung der jüngsten Yen-Abwertung geben.

Die Verbraucherinflation liegt seit fast vier Jahren über dem 2%-Ziel der BOJ. Die realen Kreditkosten bleiben auch nach den jüngsten Zinserhöhungen tief negativ.

Der Leitzins von 0,75 % ist die dritte Zinserhöhung seitdem die BOJ im März 2024 ihren historischen Ausstieg aus negativen Zinssätzen begann.

Staatsanleiherenditen erreichen mehrjährige Höchststände

Die Rendite für japanische 10-Jahres-Staatsanleihen stieg am Montag kurzfristig auf 2,125 % und erreichte ein 27-Jahres-Hoch, das seit Februar 1999 nicht mehr gesehen wurde.

Die Rendite für 5-Jahres-Anleihen stieg auf 1,60 %, was den Niveaus entspricht, die zuletzt im Juni 2007 beobachtet wurden. Markt Erwartungen einer weiteren Zinserhöhung durch die BOJ haben die Renditen entlang der gesamten Renditenkurve nach oben getrieben.

Die Neubewertung des Anleihemarktes begann das Jahr 2026 mit bedeutenden Bewegungen, die seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr aufgetreten waren. Die Renditeerhöhung ist eine umfassende Transformation der Markterwartungen hinsichtlich der Entwicklung der japanischen Geldpolitik.

Der Dollar stieg um 0,2 % auf 157,08 Yen am Montag, nachdem er erstmals seit dem 22. Dezember 157,255 erreicht hatte. Währungsschwankungen haben zusätzliche Komplikationen für die Entscheidungen der BOJ geschaffen.

Inflation und Währungsdynamik zwingen zu einer Politikverschiebung

Japan hat seit etwa vier Jahren eine Inflation über dem 2%-Ziel der BOJ erlebt. Die Schwäche des Yen hat die Importkosten erhöht und breitere inflationsbedingte Drucke in der gesamten Wirtschaft geschaffen.

BOJ-Präsident signalisiert weitergehende geldpolitische Verschärfung

Der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, erklärte am Montag, dass die Zentralbank die Zinserhöhung fortsetzen werde, falls die Bedingungen dies erfordern.

Die japanische Wirtschaft zeigte letztes Jahr eine moderate Erholung, trotz des Drucks durch höhere US-Zölle auf Unternehmensgewinne. Ueda äußerte sich in einer Rede vor der Lobby der Landesbanken.

Finanzministerin Satsuki Katayama erklärte, dass Japan sich in einer entscheidenden Phase der Umstellung von einer deflationären Wirtschaft zu einer wachstumsorientierten Wirtschaft befindet.

Sie äußerte sich vor derselben Bankenlobby wie Gouverneur Ueda. Die Botschaft der Regierung stimmt mit der geldpolitischen Ausrichtung der BOJ hin zur Normalisierung überein.

Die BOJ prognostiziert, dass die japanische Wirtschaft ein moderates Wachstum aufrechterhalten wird, wobei die Inflation stabil um das Ziel von 2 % verankert bleibt.

Die Realzinsen bleiben negativ, selbst bei einem Leitzins von 0,75 %. Die Lücke zwischen Nominalzinsen und Inflation lässt darauf schließen, dass die BOJ weiterhin erheblichen Spielraum für zusätzliche Erhöhungen hat.

Finanzministerin unterstützt die Integration von Kryptobörsen

Finanzministerin Katayama erklärte 2026 zum „Digitalen Jahr Null“ und verpflichtete sich, traditionelle Börsen bei der Verteilung digitaler Vermögenswerte zu unterstützen. Ihre Äußerungen bei der Neujahrs-Eröffnungszeremonie der Tokyo Stock Exchange markieren eine Verschiebung der Haltung Japans gegenüber Kryptowährungen.

Die Regierung geht über Experimente hinaus und strebt die Institutionalisierung des Handels mit digitalen Vermögenswerten an.

Katayama erklärte, dass Börsen für den öffentlichen Zugang zu digitalen Vermögenswerten entscheidend seien. Sie betonte, dass die Akzeptanz durch die Infrastruktur der Börsen, nicht durch alternative Handelsplätze, vorangetrieben werden sollte.

Die Finanzdienstleistungsaufsicht schlug vor, 105 Kryptowährungen, einschließlich Bitcoin und Ethereum, als Finanzinstrumente im Rahmen des Gesetzes über Finanzinstrumente und Börsenhandel neu zu klassifizieren.

Die Neuklassifizierung behebt jahrelange Beschwerden von Investoren über inkonsistente Behandlung und hohe Besteuerung. Die Reform schafft einen einheitlichen regulatorischen Rahmen für zugelassene #cryptocurrencies $BTC $XRP .

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