Japans Finanzministerin Satsuki Katayama sorgte letzte Woche für Aufsehen, als sie 2026 als Japans erstes Jahr der Digitalisierung erklärte.

Japans Finanzministerin Satsuki Katayama sorgte letzte Woche für Aufsehen, als sie 2026 als Japans erstes Jahr der Digitalisierung erklärte. Dies bereitet den Boden für einen großen Vorstoß, um Japans Finanzsystem dazu zu bringen, Kryptowährungen und Blockchain-Vermögenswerte zu integrieren. Bei der Eröffnungszeremonie der Tokyo Stock Exchange sagte Katayama, dass Japans Aktien- und Rohstoffmärkte im Mittelpunkt stehen werden, um sicherzustellen, dass die japanischen Bürger von digitalen Finanzprodukten profitieren.

Um ihren Punkt zu verdeutlichen, verwies Katayama auf internationale Entwicklungen und stellte insbesondere fest, dass in den USA börsengehandelte Fonds (ETFs) zunehmend als Inflationsschutzinstrumente angesehen werden. Bei der Zeremonie fügte sie hinzu: „Rohstoff- und Aktienmärkte spielen eine ziemlich große Rolle dabei, sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit die Vorteile digitaler Vermögenswerte genießen kann – es ist ein wichtiger Teil unseres Plans, die Grenzen dessen, was Technologie im Finanzsektor leisten kann, zu verschieben.“

Regulatorische Rahmenbedingungen für Kryptowährungen.

Die japanische Finanzdienstleistungsbehörde begann im Oktober 2025 mit der Ausarbeitung eines neuen regulatorischen Rahmens für Krypto. Ziel ist es, digitale Vermögenswerte genauso zu behandeln wie konventionelle Wertpapiere. Das bedeutet, dass die Regeln, die sie aufstellen, Folgendes umfassen werden:

Es illegal machen, auf Insiderinformationen über digitale Vermögenswerte zu handeln.

Überwachung von über 100 registrierten digitalen Vermögenswerten, zu denen Ethereum gehört.

Festlegung von Richtlinien für Banken zur Verwaltung und zum Verkauf digitaler Vermögenswerte.

Japan setzt alles auf Krypto.

Das Land plant, die Krypto-Kapitalerträge von 55 % auf 20 % im Jahr 2026 zu senken.

Der Finanzminister Japans fördert Krypto-Integrationen in das nationale Finanzsystem.

Ziel ist es, dass diese Regeln ab 2026 in Kraft treten – und sobald sie in Kraft sind, erwarten wir mehr Klarheit für Investoren und Finanzinstitutionen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass wir digitale Vermögenswerte auf ETFs sehen werden. Dieser Schritt zeigt, dass Japan einen vorsichtigen, aber fortschrittlichen Ansatz verfolgt, der darauf abzielt, sich an globale Entwicklungen anzupassen.

Krypto-Steuerreformen werden Gesetz.

Für Investoren ist eine der wichtigsten Änderungen eine umfassende Überarbeitung der Krypto-Besteuerung. Ab 2026 wird Japan die Kapitalertragssteuer auf digitale Vermögenswerte von bis zu 55 % auf einen festen Satz von 20 % senken – und dieser gilt nur für Vermögenswerte, die auf regulierten Märkten gehandelt werden – während auch Vermögenswerte, die nicht im Register stehen, ausgenommen werden.

Andere bemerkenswerte Entwicklungen, die es zu beobachten gilt, sind:

Die Genehmigung des ersten an den Yen gebundenen Stablecoins (JYPc)

Eine Bewertung, wie gut Banken sowohl traditionelle als auch digitale Vermögenswerte verwalten.

Laufende Überwachung, wie Krypto-Transaktionen klassifiziert und verfolgt werden.

Diese Schritte sind ein starkes Signal aus Japan, dass es sich auf der globalen Krypto-Szene profilieren möchte, indem es eine sichere und einladende Umgebung für Investoren schafft und gleichzeitig das Wachstum blockchain-basierter Finanzlösungen fördert.

BTC
BTC
88,765.04
-0.51%

Haftungsausschluss: Die Informationen zur Kryptowelt, die in diesem Artikel bereitgestellt werden, dienen nur zu Informationszwecken. Sie sind nicht als finanzielle Beratung gedacht und sollten nicht als solche ausgelegt werden. Wir geben keine Garantien bezüglich der Vollständigkeit, Zuverlässigkeit oder Genauigkeit dieser Informationen. Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden, und frühere Leistungen garantieren keine zukünftigen Ergebnisse. Wir empfehlen, einen Finanzberater zu konsultieren, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.