Politische Stabilität und geopolitische Stabilität sind zwei Konzepte, die heute unter starkem Druck stehen.

2026 beginnt nicht als ein atypisches Jahr, sondern vielmehr als ein Zeitraum, der mit Unwägbarkeiten und strukturellen Herausforderungen belastet ist. Vor diesem Hintergrund ist die einzige Botschaft, die ich in diesem Moment wirklich für relevant halte, einfach: bewahre die Ruhe. Die aktuelle Turbulenz muss sich in gewissem Maße beruhigen, damit neue Perspektiven entstehen können.

Die Herausforderung besteht darin, dass es beim Blick auf das globale Szenario offensichtlich ist, dass viele Führer nicht an einer Befriedung interessiert sind. Dies geschieht zu einem großen Teil, weil traditionelle Volkswirtschaften in der Zange sitzen, mit Defiziten, Verschuldung und dem Verlust von Einfluss zu kämpfen haben, während neue Volkswirtschaften aufsteigen und Kräfte auf dem globalen Schachbrett neu positionieren.

Dieser Schock führt zu einem klassischen Verhalten: bis zum letzten Zug zu widerstehen. Der berühmte "sterben, aber schießen". Das erhöht die Risiken, verstärkt die Geräusche und verlängert die Instabilität.

Deshalb wird 2026 in jeder Hinsicht ein anspruchsvolles Jahr sein. Und vielleicht lässt sich das am besten schon jetzt mit drei Worten zusammenfassen: Geduld, Durchhaltevermögen und viel Ruhe.