Die Silberpreise stiegen am Dienstag über 80 US-Dollar pro Unze und setzten die dramatische Rally fort, die durch die Einnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die US-Militärkräfte und wachsende Erwartungen befeuert wurde, dass die Federal Reserve in diesem Jahr aggressive Zinssenkungen wieder aufnehmen wird. Silber-Handelspreise erreichten während der Sitzung am Dienstag ein Höchststand von 81,43 US-Dollar, was der Allzeithoch von 83,62 US-Dollar vom 28. Dezember nahe kam. Das Metall hat seit der Festnahme Maduros am Wochenende durch US-Truppen etwa 9 Prozent gewonnen, was neue geopolitische Unsicherheiten auf den globalen Märkten auslöste. Laut Bloomberg stieg der Spotgoldpreis am Montag um bis zu 2,9 Prozent auf 4.430 US-Dollar pro Unze, während Silber fast 5 Prozent zulegte. Die Rally der Edelmetalle beschleunigte sich am Dienstag, da Anleger Schutz vor erhöhten geopolitischen Risiken suchten.

"Die Lage in Venezuela hat die Nachfrage nach sicheren Häfen neu entfacht, wobei Gold und Silber bevorzugt werden, da Anleger sich vor geopolitischen Unsicherheiten schützen wollen", sagte Tim Waterer, Chefmarktanalyst bei KCM Trade, gegenüber CNBC