Staking vs. Yield Farming: Welche ist besser?
Weder Staking noch Yield Farming sind objektiv "besser" – die richtige Wahl hängt ganz von Ihrer Risikotoleranz, technischem Wissen und davon ab, wie viel Zeit Sie mit der Verwaltung Ihrer Vermögenswerte verbringen möchten.
Welche sollten Sie wählen?
Wählen Sie Staking, wenn:
Sie ein Anfänger sind: Es ist viel einfacher, über eine Börse (wie Coinbase oder Binance) oder eine Hardware-Wallet einzurichten.
Sie ein langfristiger Halter sind: Wenn Sie planen, eine bestimmte Münze (wie Ethereum) über Jahre zu halten, ermöglicht Ihnen das Staking, Ihr Guthaben zu vergrößern, während Sie zur Sicherheit des Netzwerks beitragen.
Wählen Sie Yield Farming, wenn:
Sie ein fortgeschrittener Benutzer sind: Sie verstehen, wie Liquiditätspools und dezentrale Börsen (DEXs) funktionieren.
Sie "Impermanent Loss" verwalten können: Dies tritt auf, wenn der Preis Ihrer Token im Vergleich zu dem Zeitpunkt, an dem Sie sie eingezahlt haben, erheblich schwankt, was dazu führen kann, dass Sie weniger Wert haben, als wenn Sie die Token einfach gehalten hätten.
Wichtige Risiken, auf die Sie achten sollten
Sperrfristen (Staking): Viele Netzwerke erfordern eine "Unbonding-Periode" (z. B. 21 Tage für Cosmos), in der Sie Ihre Token nicht verkaufen können, selbst wenn der Markt einbricht.
Smart Contract Risiko: Beim Yield Farming vertrauen Sie dem Code eines DeFi-Protokolls. Wenn dieser Code gehackt wird, könnten Ihre Mittel vollständig gestohlen werden.
Pro-Tipp: Viele erfahrene Investoren verwenden eine 70/30-Strategie: 70% ihres Vermögens in stabiles Staking für langfristiges Wachstum und 30% in Yield Farming für risikoreiches "Spiel"-Geld.


