Ripple-Präsidentin Monica Long erschien im Bloomberg Crypto und ging auf die wieder aufgekommenen Gerüchte über einen Börsengang von Ripple ein, während sie zudem weitere Informationen zu der jüngsten Finanzierungsrunde und den Wachstumsplänen des Unternehmens gab.
Der Verkauf von 500 Mio. US-Dollar an Aktien brachte Ripple eine angebliche Bewertung von 40 Mrd. US-Dollar
Long erläuterte den geplanten Verkauf von Aktien im Wert von 500 Millionen US-Dollar (November 2024), der Ripple angeblich einen Wert von 40 Milliarden US-Dollar verlieh und Aufmerksamkeit sowohl in der Krypto- als auch in der traditionellen Finanzwelt erregte – besonders aufgrund der Beteiligung großer Namen wie Citadel Securities und Fortress.
Was Ripple sagt, dass das Geld und die Dynamik dafür sind
Long sagte, Ripple fühle sich gut dabei, die Finanzierung im vierten Quartal abzuschließen, und betrachte das Jahr 2025 als ein starkes Jahr für das Wachstum – sowohl:
Organisches Wachstum und
Wachstum durch M&A, nach vier Übernahmen im vergangenen Jahr
Nächste Prioritäten: Integration der übernommenen Unternehmen in das Ripple-Ökosystem und Skalierung der Infrastrukturprodukte für Unternehmenskunden.
Die Deal-Struktur: Investor-Schutzmaßnahmen (und warum Ripple sie mag)
Der Bereich berührte auch Schutzklauseln im Aktienverkaufsmodell – Bestimmungen, die Investoren das Recht geben, Aktien unter bestimmten Bedingungen zu einem garantierten Preis/Rendite an Ripple zurückzugeben. Long charakterisierte das Modell als vorteilhaft und stellte Citadel und Fortress als strategische Partner dar, insbesondere im Bereich der Verbindung von Blockchain-Technologie mit Kapitalmärkten.
„Ripple ist nicht nur XRP“
Auf die Ansicht angesprochen, dass der Wert von Ripple stark mit XRP verknüpft sei, betonte Long, dass die Strategie des Unternehmens breiter angelegt sei – mit Fokus auf den Aufbau von digitalen Asset-Infrastrukturen, nicht allein auf das Halten von XRP.
Sie verwies außerdem auf Ripple’s globale Lizenzierung (mehr als 70 Lizenzierungen, wie sie sagte) und einen Compliance-First-Ansatz, der darauf abzielt, traditionelle Finanzinstitute dabei zu unterstützen, Blockchain, Stabilcoins und Tokenisierung in realen Anwendungsszenarien einzusetzen.
IPO-Gespräche: „Kein Zeitplan“
Bei der Frage nach einem Ripple-IPO betonte Long erneut, dass die Bilanz von Ripple stabil sei und dass neues strategisches Interesse von Investoren bedeute, dass das Unternehmen keine öffentlichen Märkte benötige, um Wachstum zu finanzieren.
Ihre Botschaft war klar: Ripple plant, privat zu bleiben, ohne einen IPO-Zeitplan.
