🏦 6,6 Billionen-Dollar "Bankenflucht"? Die Bedrohung durch Stablecoins erklärt
Kürzliche Warnungen des Bank Policy Institute (BPI) und des US-Finanzministeriums deuten auf eine massive Veränderung hin. Mit der jetzt geltenden GENIUS-Gesetzgebung könnten Milliarden – möglicherweise Billionen – von Ihrer örtlichen Bank in digitale Geldbörsen abwandern.
Hier ist eine kurze Übersicht dessen, was gerade passiert:
Das Ziel von 6,6 Billionen Dollar: Fast ein Drittel aller US-Bankguthaben ist gefährdet, wenn Stablecoins bessere "Belohnungen" bieten als traditionelle Sparkonten.
Die Rendite-Lücke: Traditionelle Banken zahlen oft nur minimale Zinsen (durchschnittlich 0,40 %), während Stablecoins über dezentrale Kredite oder Treasury-gekoppelte "Belohnungsprogramme" eine Rendite von 3,5 % bis 4,5 % erzielen können.
Die "GENIUS"-Lücke: Obwohl das GENIUS-Gesetz von 2025 es Stablecoin-Emittenten verbietet, direkt Zinsen zu zahlen, können Krypto-Börsen und Tech-Riesen (wie Apple oder Google) weiterhin "Ertrags-ähnliche" Anreize anbieten, um Kunden zu gewinnen.
Risiko einer Kreditknappheit: Wenn Banken diese Guthaben verlieren, haben sie weniger Geld zum Verleihen, was zu höheren Hypothekenzinsen und weniger Krediten für kleine Unternehmen führen könnte.
Der Sicherheitskompromiss: Im Gegensatz zu Ihrem Bankkonto hat ein Stablecoin keine FDIC-Versicherung. Regulierungsbehörden warnen davor, dass ein "digitales Rennen" viel schneller ablaufen könnte als ein klassischer Bankenpanik.
Ausblick für 2026: Die Bundesregulierungsbehörden arbeiten derzeit an "Ausnahmeregelungen", um festzulegen, ob Tech-Unternehmen weiterhin diese hochverzinslichen digitalen Dollarkonten anbieten dürfen.


