🇺🇸🇬🇱WASHINGTON D.C. — Die diplomatische Krise zwischen den Vereinigten Staaten und Europa erreichte am Mittwochmorgen (7.) ein neues Höhepunkt, nachdem das Weiße Haus eine offizielle Erklärung herausgegeben hatte, in der die Übernahme Grönlands als "Priorität der nationalen Sicherheit" bezeichnet wurde und der Einsatz der Streitkräfte zur Sicherung dieses Ziels "ständig im Rahmen der Optionen" des Präsidenten Donald Trump steht.

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen nahm in ihrer Antwort einen äußerst ernsten Ton an und warnte davor, dass eine amerikanische Aggression die globale Sicherheitsordnung zerstören könnte.

In einer jüngsten Erklärung gegenüber der dänischen Sendeanstalt TV2 und als direkte Reaktion auf die Äußerungen der Weißen Haus-Regierung erklärte sie: "Wenn die Vereinigten Staaten sich dafür entscheiden, ein anderes NATO-Mitglied militärisch anzugreifen, dann ist alles vorbei. Das schließt unsere Allianz in der NATO ein und damit auch die Sicherheit, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gewährleistet wurde."

Sie betonte erneut ihre Position, dass Grönland dem eigenen Volk gehört und kein geopolitisches Gut ist, unterstützt von einstimmigem Einvernehmen anderer europäischer Führungskräfte. Obwohl die Mehrheit der Grönländer langfristig eine vollständige Unabhängigkeit von Dänemark anstrebt (etwa 56 % würden heute für Unabhängigkeit stimmen), sehen sie dies als Weg, eine souveräne Nation zu werden, und nicht als Austausch des "Besitzers" (von Dänemark zu den USA). Die Vorstellung, von den USA gekauft oder annektiert zu werden, wird vor Ort als rückwärtsgewandter Kolonialismus empfunden; etwa 85 % der Bevölkerung lehnen eine Zugehörigkeit zu den USA ab, nur 6 % zeigen Interesse, und weitere 9 % haben noch keine Entscheidung getroffen.

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