Der Mitbegründer von BitMEX, Arthur Hayes, hat erneut Kontroverse im Bereich der Kryptowährung ausgelöst und argumentiert, dass die jüngsten geopolitischen Entwicklungen rund um Venezuela als ein starker Treiber für einen starken Anstieg des Bitcoin-Preises wirken könnten. Laut Hayes haben die Eingriffe der USA und die Inhaftierung von Präsident Nicolás Maduro eine nahezu perfekte Situation für eine weitere große Krypto-Rallye geschaffen.

Hayes glaubt, dass die Vereinigten Staaten die Lage nutzen könnten, um faktisch die Kontrolle über die Ölvorräte Venezuelas zu übernehmen – oder zumindest den Eindruck zu erwecken, dass dies geschehen ist. Nach seiner Ansicht würde dies dazu beitragen, die Ölpreise zu senken, die Inflation in den USA im Zaum zu halten und der Federal Reserve ermöglichen, die Geldmenge weiter auszubauen.

„Je mehr Dollar in Umlauf sind, desto stärker werden sich der Preis von Bitcoin und ausgewählten Kryptowährungen erhöhen“, schrieb Hayes in seinem jüngsten Blogbeitrag.

https://x.com/CryptoHayes/status/2008432716317159443

Geldexpansion als Motor des nächsten Krypto-Booms

Während Hayes in seiner jüngsten Stellungnahme kein genaues Preisziel nannte, hatte er bereits im Dezember erklärt, dass er erwarte, dass Bitcoin bis März 200.000 USD ansteigen könnte. Seine These basiert auf einer Kombination aus aggressiver Geldpolitik und politischen Anreizen.

Laut Hayes muss die US-Regierung gleichzeitig zwei Ziele erreichen:

🔹 weiterhin Geld drucken

🔹 Inflation niedrig halten, damit Wähler sich finanziell sicher fühlen

Diese Kombination, argumentiert er, würde die Chancen der Republikaner bei den Mitte-Wahlwahlen 2026 und der Präsidentschaftswahl 2028 verbessern.

„Wenn die Inflationsrate das Wachstum des Nominellen BIP übersteigt, können Wähler die regierende Partei schnell ablehnen“, warnte Hayes.

Ölpreise als Schlüssel zur Inflation

Der zweite Pfeiler von Hayes’ Argumentation dreht sich um Öl. Er glaubt, dass Benzinpreise der sichtbarste und emotional aufgeladene Inflationsindikator für amerikanische Haushalte sind.

„In den USA kann man ohne Auto nicht funktionieren. Kraftstoffpreise beeinflussen direkt das tägliche Leben“, schrieb Hayes.

Aus dieser Perspektive macht ein erhöhter Druck auf Venezuela strategisch Sinn: ein größerer Ölangebot führt zu niedrigeren Energiepreisen und geringerer Inflationsdruck.

Niedrigere Inflation würde der Federal Reserve wiederum mehr Spielraum geben, Liquidität in das Finanzsystem zu pumpen – historisch gesehen ein günstiges Umfeld für risikobehaftete Anlagen wie Bitcoin.

Hayes ist nicht allein in seiner Ansicht

Hayes ist nicht der einzige Marktbetrachter, der Venezuelas Lage mit dem Aufwärtspotenzial von Bitcoin verbindet. Die digitale Vermögensverwaltung BlockByte äußerte kürzlich eine ähnliche Aussicht und schlug vor, dass sinkende Ölpreise die Preisentwicklung von Bitcoin erheblich beeinflussen könnten.

Aus ihrer Sicht könnte die Kombination aus günstiger Energie, lockerer Geldpolitik und erhöhter geopolitischer Unsicherheit Bitcoin erneut als attraktiver Schutz vor systemischen Risiken positionieren.

Kühne Vorhersagen – und vergangene Fehlschläge

Arthur Hayes hat sich einen Namen dafür gemacht, kühne und manchmal bemerkenswert genaue Marktvorhersagen zu treffen. Doch seine Erfolgsbilanz ist nicht fehlerfrei.

Zu Beginn des Jahres 2025 prognostizierte Hayes, dass Bitcoin bis Jahresende 200.000 USD erreichen würde. Frühe Anzeichen sprachen zunächst für seine These, als Bitcoin nach der Amtseinführung von Donald Trump neue Allzeithochs erreichte, angefeuert von der Hoffnung, dass die Kryptoindustrie einen mächtigen Verbündeten im Weißen Haus gefunden hatte.

Dieser Aufwärtstrend kehrte sich schlagartig um, als Trump einen globalen Handelskrieg begann, Zölle auf wichtige Handelspartner erhöhte und Unsicherheit in die Finanzmärkte brachte. Bitcoin stürzte unter der Volatilität ab.

Hayes senkte sein Jahresende-Ziel später auf 150.000 USD, aber Bitcoin schloss das Jahr letztendlich näher bei 87.000 USD ab.

Zusammenfassung

Hayes’ neueste These stellt Bitcoin erneut als Vermögenswert dar, der an der Schnittstelle von: thrives

  • geopolitische Spannungen

  • expansive Geldpolitik

  • politische Anreize, um wirtschaftliche Optimismus aufrechtzuerhalten

Ob Bitcoin letztlich auf 200.000 USD steigen wird, bleibt ungewiss. Klare ist jedoch, dass Makroökonomie und Geopolitik weiterhin entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Kryptomarktzyklen spielen.

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