MSCI, das Unternehmen, das globale Aktienindizes erstellt, die von vielen Fonds und ETFs genutzt werden, hat entschieden, Unternehmen, die einen Großteil ihrer Vermögenswerte in Kryptowährungen halten (wie Strategy Inc., das einst MicroStrategy hieß), nicht sofort aus den Indizes zu streichen. Würde eine solche Ausschließung erfolgen, müssten viele Fonds automatisch ihre Anteile verkaufen — was den Markt weiter destabilisieren könnte.
📉 Warum ist dieses Problem so groß?
MSCI hatte überlegt, Unternehmen auszuschließen, deren Vermögenswerte mehr als 50 % aus Kryptowährungen bestehen, da sie eher wie Investmentfonds als wie gewöhnliche operierende Unternehmen wirken.
Würde dies geschehen, könnte es zu einem massiven Verkaufsdruck auf Aktien wie Strategy (MSTR) durch Indexfonds kommen.
🚀 Was war die Entscheidung?
MSCI hat den Ausschlussplan vorerst gestoppt, wodurch die Aktien von Strategy und ähnlichen Unternehmen weiterhin im Index verbleiben — was sofort zu einem Anstieg des Aktienkurses um mehrere Prozent führte.
Allerdings wird MSCI weiterhin umfassend beraten, wie „nicht-operierende Unternehmen“ in Zukunft klassifiziert werden sollen — das Drama ist also noch nicht wirklich vorbei.
💭 Warum ist dies wichtig für den Kryptomarkt?
Diese Entscheidung gibt den Kryptowährungsaktien, die institutionell über Indexfonds gekauft werden, Raum zum Atmen. Denn würden sie ausgeschlossen, müssten Pensionsfonds, ETFs und große Indexfonds zwangsweise verkaufen. Das könnte einen massiven Verkaufsdruck auslösen. Jetzt sagt MSCI: „Beruhigt euch, wir überlegen es uns noch einmal.“
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