🐋 On-Chain-Perspektive: Wenn die Masse Angst hat, stehen die Großen Schlange mit 1,3 Millionen ETH

In der Trading-Welt ist Geduld die wertvollste Ressource. Während kleine Privatanleger mit jeder M15-Kerze unsicher werden, erzählt die On-Chain-Daten der aktuellen Woche eine ganz andere Geschichte über intelligente Geldströme (Smart Money).

Lassen Sie sich von dem Kursdiagramm nicht täuschen. Blicken Sie auf die Netzwerkstruktur.

🔸 Die beunruhigende Stille der Verkäufer (Exit Queue ≈ 0)

Zum ersten Mal seit vielen Monaten hat die Warteschlange zum Ausstieg (Exit Queue) von Ethereum ihr Tief erreicht.

Was bedeutet das? Niemand möchte mehr das Schiff verlassen. Der Verkaufsdruck von den Validatoren – den größten ETH-Inhabern – ist erschöpft.

Denkweise: Wenn der Verkaufsdruck verschwindet, braucht der Markt nicht unbedingt einen extrem starken Kaufdruck, um den Kurs nach oben zu treiben. Das ist die Stabilität, die für einen nachhaltigen Aufbauzyklus notwendig ist.

🔸 Das Verlangen der Käufer (1,3 Millionen ETH stehen in der Schlange)

Im Gegensatz zur leeren Ausgangstür ist die Eingangstür (Entry Queue) mit über 1,3 Millionen ETH vollgestopft.

Dies ist der höchste Stand seit Mitte November. Was ist der Haupttreiber?

BitMine: Hat innerhalb von zwei Wochen netto über 2 Milliarden US-Dollar in Staking investiert.

ETF-Flows: Die Geldströme aus ETFs sammeln stillschweigend Aktien, um Renditen (Yield) zu erzielen.

Sie akzeptieren, dass ihr Kapital gebunden ist, und akzeptieren eine lange Wartezeit (Activation Wait). Warum? Weil sie nicht ein 5-Minuten-Spiel wie "Over/Under" spielen. Sie spielen das Spiel "Supply Shock" (Quellenknappheit).

🔹 Lerneinheit zur Liquidität (Liquidity):

Die Aufnahme von 1,3 Millionen ETH aus dem Umlauf verringert die Spot-Liquidität (Liquidität am Spot-Markt).

Wenn die Liquidität abnimmt und die Nachfrage steigt (durch ETFs/Institutionen), greift das Gesetz von Angebot und Nachfrage.

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