Im Kern von Walrus steht Red Stuff, ein zweidimensionales Löschcodierungsprotokoll, das mit nur einem Replikationsfaktor von 4,5 hohe Sicherheit erreicht und gleichzeitig eine Selbstheilungsfunktion ermöglicht, die nur Bandbreite proportional zum verlorenen Daten (𝑂(|𝑏𝑙𝑜𝑏|/𝑛) gegenüber 𝑂(|𝑏𝑙𝑜𝑏|) in traditionellen Systemen) erfordert. Entscheidend ist, dass Red Stuff das erste Protokoll ist, das Speicherprüfungen in asynchronen Netzwerken unterstützt und so Angreifer daran hindert, Netzwerkverzögerungen auszunutzen, um die Verifizierung zu bestehen, ohne die Daten tatsächlich zu speichern.
Walrus führt außerdem ein neuartiges mehrstufiges Epoch-Wechsel-Protokoll ein, das den Wechsel von Speicherknoten effizient handhabt und während der Komitee-Übergänge eine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit gewährleistet. Das System integriert authentifizierte Datenstrukturen, um sich gegen böswillige Clients zu schützen, und stellt die Datenkonsistenz während des Speicherns und Abrufs sicher. Experimentelle Bewertungen zeigen, dass Walrus praktische Leistung im großen Maßstab erreicht und somit für eine Vielzahl dezentraler Anwendungen geeignet ist, die eine hochintegre, verfügbare Blob-Speicherung mit vernünftigem Overhead erfordern.

