Ein Experte für Cybersicherheit warnt, dass die Begeisterung für ChatGPT eine nicht nachhaltige Blase ist.

Während Führungskräfte der Branche das nachhaltige Wachstum verteidigen, erinnern Analysten an historische Fälle von Überbewertung und raten zur Vorsicht angesichts der Geschwindigkeit und des Volumens der aktuellen Investitionen.

Die globale Begeisterung für künstliche Intelligenz und Werkzeuge wie ChatGPT hat millionenschwere Investitionen in den Technologiesektor angeheizt.

Dennoch warnen kritische Stimmen, dass dieser Aufschwung eine schwer nachhaltige Blase erzeugen könnte.

Shlomo Kramer, Mitgründer der Cybersicherheitsfirma Cato Networks, stellte fest, dass das Ausmaß der Investitionen in KI nicht durch die aktuellen Ergebnisse gerechtfertigt ist und dass viele Unternehmen früher oder später mit schwerwiegenden Folgen konfrontiert sein könnten, wenn die Realität nicht den erzeugten Erwartungen entspricht.

Das Wachstum der künstlichen Intelligenz war so schnell, dass viele Unternehmen ihre Zukunft auf Automatisierung und die Verarbeitung von Daten im großen Maßstab setzen.

ChatGPT und andere generative Modelle haben die Wahrnehmung gefördert, dass die KI der dominierende Motor der Wirtschaft und Innovation in den kommenden Jahren sein wird.

Aber laut Kramer gibt es eine Diskrepanz zwischen dem Versprechen und den tatsächlichen Vorteilen, die bisher erzielt wurden.

Warum Experten vor einer KI-Blase warnen

Kramer zögerte nicht, das Phänomen als "Handbuchblase" zu bezeichnen.

In Aussagen gegenüber Business Insider wies er darauf hin, dass die Investitionen in künstliche Intelligenz überbewertet sind und dass die Technologie nicht im gleichen Maße vorankommt wie das Kapital, das für ihre Entwicklung vorgesehen ist.