In Dhaka leben zu müssen, wo Stromausfälle zu den ungünstigsten Zeiten auftreten und die Internetgeschwindigkeit sich anfühlt, als würde sie auf Chai-Pausen warten, hat mich schon mit meiner eigenen Portion frustrierender Technikprobleme konfrontiert. Als Krypto-Fan, der in Bangladeshs lebhafter Startup-Szene an Nebenprojekten herumexperimentiert, ärgert mich nichts mehr, als auf einen NFT-Link zu klicken und festzustellen, dass er tot ist, in die Luft verschwunden, weil ein zentraler Server beschlossen hat, abzuhauen. Genau hier kommt Walrus ins Spiel, und Mann, ich bin total begeistert.
Was ist Walrus eigentlich? Es ist dieses clevere dezentrale Speichersystem, das auf der Sui-Blockchain basiert und darauf ausgelegt ist, große Datenmengen, sogenannte „Blobs“, auf eine Weise zu verarbeiten, die für Web3-Anwendungen wie NFTs äußerst zuverlässig ist. Anstatt alles auf einem fragilen Server abzulegen, der jederzeit ausfallen oder kostspielig werden könnte, nutzt Walrus etwas namens Erasure-Coding. Stellen Sie sich vor, Sie wollen ein wertvolles Familienfoto während einer Monsunzeit quer durch die Stadt schicken. Sie übergeben es nicht einfach einem Kurier, der im Regen ausrutschen könnte. Nein, Sie teilen das Foto in kleine Stücke, fügen zusätzliche Sicherheitsbits hinzu und senden die Teile über mehrere Reiter auf verschiedenen Routen. Selbst wenn einige nass werden und verloren gehen, können Sie das vollständige Bild aus den Überlebenden wiederherstellen. Das ist Erasure-Coding in Aktion – Ihre Daten werden über ein Netzwerk von Knoten verteilt, sodass sie immer verfügbar sind, egal was passiert.
Für NFTs ist dies ein Game-Changer. Wir alle haben solche Horrorgeschichten gesehen, bei denen ein Künstler ein cooles digitales Kunstwerk erstellt, aber das Bild oder die Metadaten auf einer zentralen Plattform gespeichert sind, die einfach verschwindet und den Besitzern nur wertlose Verweise hinterlässt. Walrus behebt das, indem es die eigentlichen Daten dezentral auf der Blockchain speichert, wodurch sichergestellt wird, dass die Links nicht brechen. Es ist nicht nur robust, sondern auch kostengünstig, was für Leute wie mich in aufstrebenden Märkten von großer Bedeutung ist. Hier in Bangladesch, wo Cloud-Speichergebühren schneller in deinem Budget verschwinden können als Straßenverkäufer bei Iftar zusammenschwärmen, bedeutet das, dass lokale Künstler sich ohne Angst vor dem plötzlichen Verschwinden ihrer Arbeit in NFTs einbringen können.
Was mich am meisten begeistert, ist, wie dies auch für KI- und Gaming-Entwickler Türen öffnet. Stell dir vor, du baust ein KI-Modell oder ein Spiel-Asset, das viel Speicherplatz benötigt, aber du möchtest es dezentral, um echte Eigentumsrechte zu gewährleisten. Walrus bewältigt das problemlos, und in Orten wie Dhaka, wo wir immer mehr junge Entwickler in Co-Working-Spaces sehen, wird das Feld ausgeglichen. Keine Abhängigkeit mehr von großen Tech-Riesen, die die Preise erhöhen oder Inhalte zensieren könnten. Meine persönliche Meinung? Ich habe schon einmal mit IPFS experimentiert, und obwohl es durchaus gut ist, fühlten sich die Pinning-Service immer wie ein Pflaster an, kosteten zusätzlich und waren immer noch anfällig für Ausfälle während unserer berüchtigten Stromausfälle. Walrus wirkt dagegen flüssiger und ist direkt in Sui integriert, was eine Welle einheimischer Web3-Anwendungen aus Bangladesch auslösen könnte, vielleicht sogar NFT-Märkte, die unsere Kunstszene mit lokalen Elementen wie Rickshaw-Designs oder visuellen Darstellungen bengalischer Poesie ansprechen.


