Bei Handel muss man lernen, unnötige soziale Aktivitäten abzulehnen.
Manchmal merkt man, dass Händler oft ziemlich einsam sind.
Nicht wegen ihrer Persönlichkeit, sondern weil man langsam versteht,
dass zu viel Geselligkeit wirklich nervös macht.
Früher habe ich gleichzeitig WhatsApp-Nachrichten gelesen und den Markt beobachtet,
bin bei einem Essen-Aufruf sofort losgegangen,
und war noch auf dem Weg, als die Marktlage sich änderte – und habe weiterhin TikTok gesehen.
Dadurch verpasste ich eine Chance und tröstete mich mit: „Kein Problem, nächstes Mal geht’s schon.“
Aber eigentlich weißt du tief in dir, dass es beim Handel kein „nächstes Mal“ gibt.
Verpasst ist verpasst.
Beim Handel ist die größte Gefahr nicht der Verlust von Geld,
sondern die Beeinflussung deiner Entscheidungen durch äußere Geräusche.
Ein Satz wie: „Das wird jetzt richtig hochgehen“
kann dich dazu bringen, noch mehr zu kaufen.
Ein anderer Satz: „Die Bewegung ist vorbei“
lässt dich panisch aussteigen.
Am Ende weißt du nicht mehr, wem du eigentlich glaubst.
Langsam lernte ich, einige unnötige soziale Aktivitäten abzulehnen,
reduzierte mein Scrollen in der Facebook-Feeds, verließ einige Gruppen,
und merkte, dass mein Zustand immer stabiler wurde.
Ich begann, lieber allein zu sein, die Trades zu analysieren, Tagebuch zu schreiben und Kaffee zu trinken.
Manchmal sprach ich den ganzen Tag nichts, aber mein Kopf war klar.
In diesem Beruf braucht niemand deine Anerkennung.
Wenn du kein Geld verdienst, wird niemand für dich verlieren.
Wenn du gut bist, wird niemand wirklich verstehen, was du tust.
Für andere bist du nur ein „arbeitsloser Zeitvertreib“,
aber du weißt genau, was du tust.
Beim Handel ist es am wichtigsten nicht die Hektik,
sondern Klarheit.
Durch Einsamkeit bleibt der Gedanke klar.
Also fürchte dich nicht vor Einsamkeit,
Das ist kein Persönlichkeitsproblem.
Das ist das Zeichen, dass du langsam besser wirst.
#Händler[Thema]# #Bitcoin[Thema]# #Finanzwissen[Thema]# Marktabdeckung für Kryptomärkte