Kapitel 3 — Architektonische Grundlagen:

3.1 Blob-Speicher im Vergleich zu standarden Blockchain-Daten

Blockchains sind hervorragend geeignet, um kleine, transaktionsbezogene Daten zu speichern. Sie haben Schwierigkeiten mit großen Dateien, weil:

Das Speichern jedes Bytes auf der Kette ist kostspielig.

Die Netzwerkleistung verschlechtert sich bei großem Speicherplatz auf der Kette.

Walrus verwendet ein Blob-Speichermodell:

📌 Dateien werden als „Blobs“ hochgeladen, also im Wesentlichen Binärdateien, die unstrukturierte Daten (Videos, Bilder, KI-Modelle) darstellen.

📌 Metadaten und Speicherbeweise werden auf Sui gespeichert, während die eigentlichen Daten über Speicherknoten verteilt sind.

Dieses Modell reduziert die On-Chain-Bloat, während die Überprüfbarkeit erhalten bleibt.

3.2 Red Stuff Fortgeschrittene Erasure Coding

Zentral für die Leistung von Walrus ist der Red Stuff Erasure Coding Algorithmus:

🔹 Red Stuff teilt einen Blob in Fragmente („Slivers“),

🔹 Fügt Redundanz mit fortschrittlichen Codierungstechniken hinzu,

🔹 Speichert diese Fragmente über viele Knoten.

Der Hauptvorteil: Selbst wenn eine signifikante Anzahl von Knoten offline geht, bis zu etwa 66%, kann die ursprüngliche Datei weiterhin mit den verbleibenden Slivers rekonstruiert werden. Dies bietet eine starke Fehlertoleranz mit weit weniger Replikationsaufwand als naives Kopieren.

3.3 Delegiertes Proof-of-Stake (dPoS)

Walrus verwendet ein delegiertes Proof-of-Stake-Konsensmodell:

Token-Inhaber können WAL an vertrauenswürdige Knotenbetreiber delegieren.

Validatoren & Speicher-Knoten werden ausgewählt, um Inhalte bereitzustellen und an Netzwerkoperationen teilzunehmen.

Belohnungen und Strafen balancieren Anreize, um sicherzustellen, dass Knoten ehrlich und verfügbar bleiben.

Dieser Ansatz bietet Skalierbarkeit und Sicherheit, während er Token-Inhabern ermöglicht, auch ohne direkten Betrieb eines Knotens teilzunehmen.

#Walrus @Walrus 🦭/acc $WAL

WALSui
WAL
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