Ich habe mich auch einmal im Handel selbst in die Tiefe des Margin Calls geschickt.
Damals habe ich jeden Tag mehr als zehn Stunden den Markt beobachtet, ohne eine Kerze, einen Indikator oder eine Theorie auszulassen, und dachte, je detaillierter ich forsche, desto stabiler werde ich Geld verdienen. Das Ergebnis waren jedoch zwei Margin Calls und mein Konto wurde immer kleiner.
Erst später, bei der Rückschau, erkannte ich, dass das Problem nie am Markt lag, sondern an mir selbst – ich wollte jede Gelegenheit ergreifen und konnte am Ende nichts erfassen.
Also änderte ich meine Denkweise vollständig, gab komplexe Systeme auf und behielt nur die einfachsten Handelsregeln. Genau diese extrem einfache Methode ließ mein Konto von über 2000 U auf über 13 wachsen.
Die Methoden sind nicht viele, aber es gibt nur eine Voraussetzung: Sie müssen strikt befolgt werden.
Erstens, nur in bereits starke Märkte investieren.
Nicht raten, ob es sich um eine Konsolidierung handelt, nicht die Richtung vorhersagen, sondern nur darauf achten, ob der Preis erfolgreich den vorherigen Höchststand durchbricht. Bei einem Durchbruch einsteigen, bei einem Fehlschlag aussteigen, es geht um den Trend und nicht um Vorhersagen.
Zweitens, immer mit leichtem Einsatz handeln.
Jeder Trade sollte maximal 20 % des Kapitals ausmachen, Gewinne stufenweise mitnehmen, Stop-Loss sofort umsetzen. Keine Nachkäufe, keine offenen Positionen halten, keine emotionalen Gegenreaktionen. Überleben ist wichtiger als Verdopplung.
Drittens, nur dem Trend folgen, nicht auf den Boden spekulieren.
In einem Aufwärtstrend nur Long-Positionen eingehen, bei einem Abwärtstrend nur Short-Positionen in Betracht ziehen. Nicht von einem Tiefpunkt träumen und nicht auf eine Umkehr wetten, sondern der aktuell klarsten Richtung folgen.
Andere machen täglich viele Trades, ich mache vielleicht nur ein- oder zweimal in einer Woche, aber mein Konto wird stabiler, und meine Einstellung ist entspannter.
Ich bin nicht besser geworden, ich kämpfe einfach nicht mehr gegen den Markt.
Diejenigen, die im Kryptomarkt wirklich Geld verdienen, sind oft nicht die besten Analysten, sondern die, die die einfachen Regeln konsequent befolgen.
Wenn du jetzt immer noch häufig handelst und immer müder wirst,
vielleicht fehlt dir nicht die Technik, sondern ein Set von Regeln, die du umsetzen kannst.
Später habe ich diese Methode in detailliertere Ausführungsstandards zerlegt,
wann man unbedingt handeln muss und wann man leer bleiben muss.
Einige Details sind nicht geeignet, um zu klar geschrieben zu werden. Wer mehr wissen möchte, kann gerne detailliert darüber sprechen


