Spot vs Trading: echte Unterschiede und warum Spot der beste Ausgangspunkt ist
Spot und Trading sind verschiedene Instrumente mit sehr unterschiedlichen Risiken und Kosten.
Was ist Spot?
Beim Spot kaufst du einen Vermögenswert zum aktuellen Preis und er gehört dir.
Es gibt keine Fälligkeiten
Es gibt keine automatischen Liquidationen
Es gibt keine versteckten Kosten über Zeit
Dein Ergebnis hängt ausschließlich vom Kauf- und Verkaufspreis ab.
Was ist Trading (Futures / Margin)?
Beim Trading kaufst du den Vermögenswert nicht: Du handelst mit seinem Preis über Verträge.
Das führt zu zusätzlichen Variablen:
Hebelwirkung
Zwangsliquidation
Wiederkehrende Kosten
Ständige zeitliche Druck
Du konkurrierst nicht nur gegen den Markt, sondern auch gegen die Struktur des Produkts.
Die tatsächlichen Kosten des Tradings (was viele unterschätzen)
Beim Spot sind die Kosten einfach:
Kauf-/Verkaufskommission (in der Regel niedrig und transparent)
Beim Trading summieren sich die Kosten:
Höhere Kommissionen
Jede Eröffnung und Schließung einer Position hat Kosten.
Funding-Rate
Regelmäßige Zahlungen zwischen Händlern, die gegen dich spielen können, auch wenn der Preis sich nicht bewegt.
Spread und Slippage
Schlechtere Ein- und Ausstiegspreise als erwartet, insbesondere bei Volatilität.
Liquidationskosten
Wenn der Markt gegen dich läuft, schließt das System deine Position automatisch und du verlierst das zugewiesene Kapital.
Zusammenfassend:
👉 Beim Trading zahlst du für das Handeln, für das Halten der Position und dafür, schnell einen Fehler zu machen.
Warum ist Spot besser für den Einstieg?
Du lernst, wie sich der reale Markt bewegt, nicht eine verstärkte Version
Die Zeit spielt zu deinen Gunsten, nicht zu deinen Ungunsten
Es gibt keine Liquidation: Der Vermögenswert bleibt dein Eigentum
Du kannst dich auf die Strategie konzentrieren, nicht auf das Überleben
