VanEck: Bis 2050 könnte Bitcoin auf 2,9 Millionen US-Dollar steigen
VanEck veröffentlicht einen neuen Bericht zu langfristigen Kapitalmarktannahmen für Bitcoin und prognostiziert ein starkes Wachstum des digitalen Vermögens in den kommenden Jahrzehnten sowie die mögliche Einbindung dieses Vermögenswerts in diversifizierte Anlageportfolios durch institutionelle Investoren. Der Bericht wurde von Matthew Sigel, Leiter der Forschung zu digitalen Vermögenswerten bei VanEck, und dem Senior-Analyst Patrick Bush verfasst. Die Modelle zeigen, dass Bitcoin im Basis-Szenario bis 2050 einen Wert von 2,9 Millionen US-Dollar pro Einheit erreichen könnte.
Diese Prognose bedeutet einen durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von etwa 15 %, ausgehend von den aktuellen Preisen. Das Modell geht davon aus, dass Bitcoin 5–10 % des globalen Handels ausmachen und als Reservewert bei Zentralbanken einen Anteil von 2,5 % an ihren Bilanzen einnehmen wird. Im konservativen Szenario (Bärenmarkt) würde Bitcoin jährlich nur um 2 % steigen und bis 2050 etwa 130.000 US-Dollar pro Einheit erreichen. Im extrem bullischen Szenario der „Super-Bitcoinisierung“, bei dem Bitcoin 20 % des globalen Handels und 10 % des globalen Bruttoinlandsprodukts ausmacht, könnte der Preis theoretisch bis auf 53,4 Millionen US-Dollar pro Einheit steigen, was einer CAGR von 29 % entspricht.
Der Bericht betont das Potenzial von Bitcoin als strategisches, niedrig korreliertes Instrument innerhalb institutioneller Anlageportfolios. VanEck empfiehlt, in den meisten diversifizierten Portfolios einen Anteil von 1–3 % an Bitcoin zu halten. Für risikobereite Anleger könnte eine historische Erhöhung auf bis zu 20 % die Rendite optimieren. VanEck geht davon aus, dass Bitcoin über den Status von Spekulation hinauswächst und das Potenzial hat, als Reservewert zu fungieren und als Absicherung gegen Inflation zu dienen, insbesondere in entwickelten Märkten mit hohen staatlichen Schulden.
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