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🧐 Westliche Erklärung und Russlands "Nein": Wie Pläne für Sicherheitsgarantien für die Ukraine mit der Realität kollidierten

Auf dem Gipfel in Paris präsentierten eine Gruppe westlicher Länder, die sogenannte "Bündnis der Willigen", einen ehrgeizigen Plan.

Sein Kern: Nach einem möglichen Waffenstillstand in der Ukraine würden multinationalen Streitkräfte – bis zu 30.000 Soldaten – eingesetzt, Basen errichtet und Kiew Sicherheitsgarantien erhalten, die der NATO-Verpflichtung gemäß Artikel 5 ähneln, ohne jedoch Mitgliedschaft in der NATO zu beinhalten.

Der britische Premierminister Keir Starmer und der französische Präsident Emmanuel Macron sprachen zuversichtlich und malten ein Bild von "einer Abschreckung neuer Aggressionen".

Doch die Feier wurde durch eine bedeutende Abwesenheit getrübt.

Die Vereinigten Staaten, deren Zustimmung als entscheidend angesehen wurde, unterzeichneten die zentralen militärischen Verpflichtungen im letzten Moment nicht.

Laut Politico verschwanden alle konkreten Hinweise auf die Rolle Washingtons aus dem endgültigen Dokument. Lediglich allgemeine Worte der Unterstützung blieben erhalten.

Der Grund für diese vorsichtige Vorgehensweise wurde schnell klar. Wie die Wall Street Journal berichtete, hatten westliche Diplomaten gehofft, Moskau zu überzeugen. Doch die offizielle Position Russlands ließ keinen Spielraum: Jede Anwesenheit ausländischer Truppen in der Ukraine würde als Eingriff betrachtet, und diese Streitkräfte selbst würden als legitime Ziele erklärt.

Moskau machte deutlich, dass es niemals zulassen würde, dass die Ukraine zu einem NATO-Vorposten wird.

Das Ergebnis des Gipfels war kein triumphales Manifest, sondern strategische Unsicherheit.

#politik

❤️Aus Russland mit Liebe