Geopolitische Schocks und der Hintergrund von Kryptowährungen im Jahr 2025

Im Jahr 2025 führten große geopolitische Spannungspunkte – insbesondere der russisch-ukrainische Konflikt und die Spannungen im Nahen Osten – zunächst dazu, dass Kryptowährungen und andere risikobehaftete Anlagen niedriger wurden, was traditionellen Märkten entsprach, da sich eine risikoaverse Stimmung über globale Portfolios ausbreitete. Zu Beginn dieses Konflikts fielen die Preise gemeinsam mit Aktien, bevor die Händler ihre Erwartungen anpassten und die On-Chain-Aktivität zunahm, was auf eine Akkumulation unterhalb der Schlagzeilenvolatilität hindeutet.

Einzigartiger Start 2026: Konflikt ohne Kollaps

Mit dem Eintritt in das Jahr 2026 haben eine neue Reihe geopolitischer Erschütterungen — die US-Erfassung von Venezuelas Nicolas Maduro und eskalierende Proteste im Iran — die Finanznachrichten dominiert. Doch im Gegensatz zu früheren Krisen sind Bitcoin und wichtige Kryptos nicht dramatisch gefallen. Stattdessen haben die Märkte Resilienz gezeigt, wobei Bitcoin sogar zeitweise höher gehandelt wurde, trotz des geopolitischen Risikos.

Dieser Kontrast wirft eine zentrale Frage auf: Hat sich Krypto von makroökonomischen Risiken entkoppelt — oder verhält es sich wie eine andere Art von sicherem Hafen?

Entkopplung oder sich entwickelnde Korrelation? 🤔

Akademische Forschung und Marktanalysen deuten auf zwei überlappende Dynamiken hin:

Bedingte Entkopplung — Die Korrelation von Bitcoin mit Aktien hat sich zu Zeiten geschwächt oder divergiert, insbesondere während isolierter oder idiosynkratischer geopolitischer Nachrichten, was auf eine komplexe Beziehung hinweist, anstatt auf eine statische. �

Finanzinhalte

Sichere Hafen-Signale — Einige Studien stellen fest, dass Bitcoin wie ein sicherer Hafen gegen scharfe Aktiencrashs wirken kann, die durch geopolitischen Stress verursacht werden, ähnlich wie traditionelle Häfen wie der Schweizer Franken (obwohl nicht universell wie Gold oder Anleihen). �

Wissenschaft Direkt

Aber das Bild ist nicht monolithisch: Andere Forschungen zeigen, dass geopolitisches Risiko die Krypto-Volatilität weiterhin erhöhen oder das Verhalten von Krypto an breitere Risikostimmungen binden kann, was bedeutet, dass Krypto nicht immun gegen makroökonomische Schocks ist.

Was ist also los?

Kurzfristige Preisreaktionen erscheinen jetzt empfindlicher gegenüber Marktpositionierungen und Sentiment — nicht nur gegenüber makroökonomischen Nachrichten.

Das wachsende Ökosystem von Krypto, institutionelle Flüsse (z.B. ETFs, Verwahrung) und die Dynamik der On-Chain-Nachfrage könnten impulsive Verkaufsaktionen dämpfen.

Einige Investoren betrachten Bitcoin während spezifischer geopolitischer Schocks als hedgelike — aber es ist noch kein reiner sicherer Hafen im klassischen Sinne.

Zusammenfassung

Krypto ist nicht vollständig von der Makroökonomie entkoppelt — es entwickelt sich einfach weiter. Anfang 2026 hat geopolitische Turbulenzen keinen klassischen Crash ausgelöst, was auf eine größere Resilienz und differenziertes Anlegerverhalten hindeutet. Ob dies einen strukturellen Wandel hin zu einem Status als sicherer Hafen signalisiert, bleibt offen — aber eines ist klar: Die Beziehung von Krypto zur Geopolitik wird zunehmend nuanciert, indem sie Eigenschaften von Risikoanlagen mit selektiven hedgelike Merkmalen mischt. #macroeconomic

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