Bitcoin, Gold oder Silber: Die Neudefinition von Knappheit im Jahr 2026

Der Begriff Knappheit im Jahr 2026 geht über eine geringe Versorgung hinaus. Anleger bewerten Knappheit heute anhand dreier Hauptfaktoren: Zuverlässigkeit des Versorgungsmechanismus, Marktstruktur und Liquidität (wie ETFs und Derivate) sowie globale Zugänglichkeit.

Jedes Asset bietet eine andere Art von Knappheit:

* Bitcoin: Seine Knappheit ist digital und festgelegt. Obwohl das Versorgungszeitplan festgelegt ist, wird sein Preis zunehmend durch den stark finanzierten Markt beeinflusst. Neue Zuflüsse über Finanzprodukte wie ETFs und Derivate wirken sich stark auf die Marktwahrnehmung aus, obwohl das zugrundeliegende Asset weiterhin knapp bleibt.

* Gold: Seine Knappheit beruht auf Vertrauen und Neutralität. Gold wird als neutrales, sicheres Wertanlageinstrument geschätzt und vor allem von Zentralbanken und großen Institutionen genutzt, um Wert zu bewahren, besonders in Zeiten finanzieller oder geopolitischer Unsicherheit.

* Silber: Seine Knappheit hängt von der industriellen Nachfrage ab. Silber fungiert sowohl als Währungsmetall als auch als kritischer industrieller Rohstoff (verwendet in Solarenergie und Elektronik). Sein Wert ist stark von wirtschaftlichen Zyklen und tatsächlichen Fertigungsbedarfen abhängig, was zu starken Preisschwankungen führt.

Es gibt also kein einziges Asset, das die absolute "selteneste" ist. Der Markt übernimmt unterschiedliche Rollen basierend auf diesen verschiedenen Formen von Knappheit.

Die wichtigste Frage für einen Anleger ist nicht, welches Asset am knappsten ist, sondern welches Asset am besten zu seinen persönlichen Anlagezielen, Risikobereitschaft und dem aktuellen Marktumfeld passt.

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