$PAXG

Der Goldpreis nähert sich erneut neuen Höchstständen.

Meiner Meinung nach ist die Federal Reserve (Fed) offiziell in eine Zwangslage geraten, und eine äußerst lockere Haltung ist zu diesem Zeitpunkt im Grunde genommen unvermeidlich geworden.

Herr Powell hat öffentlich anerkannt, dass der Arbeitsmarkt schwächelt, alle Möglichkeiten einer Zinserhöhung ausgeschlossen, eine weitere Zinssenkung vorgenommen und gleichzeitig die Bilanzsumme ausgeweitet — auch wenn wir gebeten werden, dies als "nicht-QE" (not-QE) zu bezeichnen, um es raffinierter erscheinen zu lassen, betrachtet man die Struktur der Vermögenswerte.

Meiner Ansicht nach schätzt der Zinsmarkt das Maß an Entschlossenheit, das Herr Trump wahrscheinlich bei der Umgestaltung der Fed im nächsten Jahr zeigen wird, und die Dringlichkeit, die Zinsen stark zu senken — insbesondere wenn die Arbeitslosenquote in den nächsten 6–12 Monaten schnell steigt, was ich für sehr wahrscheinlich halte.

Es ist auch bemerkenswert, wie zuversichtlich einige Kommentatoren sind, wenn sie erklären, dass die Inflation nachlassen wird, während inflationsanfällige Vermögenswerte völlig gegensätzliche Signale senden.

Ich bin nach wie vor sehr offen für die Möglichkeit, dass die US-Wirtschaft weiterhin tiefer in ein Stagflation-Umfeld (stagnierende Inflation) abrutscht.

Und im Kontext dieser gewaltigen makroökonomischen Verzerrungen bleibt meine Kernansicht unverändert:

Niemand von uns besitzt genügend harte Vermögenswerte.

-Otavio-