📉 Thailand schaltet Goldhandel und Graugeldströme ein

Thailand plant, spekulativen Goldhandel zu begrenzen und die Erfassung finanzieller Daten zu verbessern, um Graugeld und Geldwäsche einzudämmen, nachdem ein Rekordhoch beim Goldpreis eine ungewöhnliche Stärke des Bahts und große US-Dollar-Transaktionen ausgelöst hatte.

Wichtige Fakten:

Der tägliche Online-Goldhandel für Einzelpersonen könnte auf 100–200 Millionen Baht begrenzt werden, wobei physische Transaktionen über 200.000 US-Dollar vollständige Dokumentation erfordern.

Obergrenze fßr Devisenumsätze fßr Einzelpersonen auf 800.000 Baht pro Tag festgelegt, um Druck auf den Baht zu verringern.

Der gesamte Goldhandel stieg 2025 auf etwa 10 Billionen Baht (318 Mrd. USD), das Doppelte von 2024; Thailand importierte 180 Tonnen Gold und exportierte 110 Tonnen.

Behörden gründeten eine Datenbehörde, um finanzielle Daten in Echtzeit über Banken, Goldhändler und digitale Vermögenswerte zu verknüpfen, um Überwachung und Kriminalitätsbekämpfung zu verbessern.

Besorgnisse ßber Geldwäsche und Graugeld beinhalten ungewÜhnliche Goldexporte nach Kambodscha, die mit Betrug, Online-Glßcksspiel und transnationalen Kriminalnetzwerken verbunden sind.

Expertenmeinung:

Die mehrfach angelegte Strategie der thailändischen Regierung – Handelsbeschränkungen, verbesserte Datenkoordination und strengere AML-Vorschriften – zielt darauf ab, spekulativen Goldhandel zu dämpfen, den Baht zu stabilisieren und illegale Finanzströme zu reduzieren. Sie stellt auch einen Präzedenzfall für die Aufsicht über digitale Vermögenswerte und grenzüberschreitende Goldüberwachung dar.

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