Bitcoin versucht nicht, Banken zu ersetzen. Es ersetzt die Vorstellung, Mittelsmänner vertrauen zu müssen. Nach mehr als einem Jahrzehnt und über einer Billion Dollar Wert ist die wahre Erkenntnis einfach: Bitcoin ist das erste System, das keine Erlaubnis von Regierungen, Banken oder jemandem an der Macht benötigt.
Banken existieren, weil Gesetze es erlauben. Gesetze können geändert werden. Konten können eingefroren werden. Geld kann aus dem Nichts geschaffen werden. Bitcoin existiert, weil echte Energie dafür verwendet wird, es zu sichern. Seine Blöcke werden verdient, nicht genehmigt. Man kann mit einem Politiker streiten, aber man kann nicht mit Elektrizität oder Mathematik streiten.
Es kostet echtes Geld und echte Energie, Bitcoin zu sichern. Die Geschichte von Bitcoin zu verändern, würde riesige Mengen an Energie erfordern. Die Geschichte der Banken zu verändern, erfordert nur Unterschriften, Treffen und Einfluss. Dieser Unterschied ist enorm.
Bitcoin wird nicht durch Armee oder Polizei geschützt. Es wird durch Anreize, Physik und Mathematik geschützt. Die gleichen Prinzipien, die nukleare Systeme stabil halten, Gold wertvoll machen und das Internet ermöglicht haben. Es gibt keinen Führer, kein Marketingteam, kein Glaubenssystem, das man befolgen muss. Das System belohnt Ehrlichkeit und macht Betrug extrem teuer.
Seit Tausenden von Jahren funktionierte Geld, weil wir Behörden vertrauten. Zum ersten Mal haben wir nun Geld, das auch funktioniert, wenn niemand vertraut wird. Man muss nicht an Bitcoin glauben. Man muss es nur überprüfen.
Die Leute haben auch im frühen Stadium des Internets gelacht. Sie sagten, es sei langsam, sinnlos und ein Spielzeug. Heute hängt die Welt davon ab. Technologien, die Vertrauen eliminieren, gewinnen nicht schnell. Sie gewinnen letztendlich. Nicht wegen Hype, nicht wegen Kurs, sondern weil Physik nicht verhandelt – und es kümmert sich nicht darum, was jemand glaubt.
