🚨 Die virale Narrativ ist zu weit gegangen. Es ist wahr, dass Venezuela die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven besitzt und China historisch gesehen ein großer Käufer von dessen Rohöl war, aber die Auswirkungen auf den globalen Markt werden oft übertrieben. Trotz der riesigen Reserven liegt die tatsächliche Ölproduktion Venezuelas niedrig – bei etwa 1 Million Barrel pro Tag – und stellt nur einen kleinen Bruchteil der gesamten Rohölimporte Chinas dar (etwa ~4–5 %). (The Washington Post)

Behauptungen, dass Venezuela allein einen globalen Marktzerfall auslösen könnte oder dass ein verhandelter Ausstieg von Maduro zeitlich mit Gesprächen zwischen China und den USA zusammenfallen wird, sind nicht durch verifizierte Beweise belegt. Während die Vereinigten Staaten daran arbeiten, ihre Einflussnahme auf das venezuelanische Öl durch Sanktionen, Vermögenskontrolle und strategische Exportpläne zu verstärken – was Pekings Zugang erschweren und regionale Marktvolatilität auslösen kann – handelt es sich hierbei besser um eine geopolitische Strategie mit bedeutenden Auswirkungen auf Energiepreise und Schwellenmärkte, nicht um eine garantierte umfassende Neugestaltung der globalen Märkte. (The Washington Post)

Kurz gesagt: Dies ist ein echter geopolitischer Schachzug mit potenziellen Auswirkungen auf Ölflüsse und Risikopreise, kein Szenario, in dem „99 % der Märkte ausgelöscht werden“.

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