Walrus (WAL) und die Datenherausforderung in dezentralen Systemen
Die Entwicklung von Blockchains hat sich stark auf Konsensmechanismen und Wertübertragung konzentriert, wobei ein kritischer Aspekt oft übersehen wurde: Daten. Während Governance- und Überprüfungsverfahren fortgeschritten sind, hängt die Datenhaltung in vielen dezentralen Systemen weiterhin von traditionellen Speicherlösungen ab, was im Widerspruch zur vertrauenslosen Natur der Blockchain steht. Das Walrus (WAL)-Projekt schließt diese Lücke, indem es Speicherung als zentrale Schicht statt als unterstützende Dienstleistung betrachtet.
Walrus kritisiert die herkömmliche Trennung von Blockchain und Speicherung, die versteckte Zentralisierung erzeugt. Dezentrale Anwendungen verlassen sich oft auf externe Speicher, was potenzielle Kontrollpunkte schafft. Walrus überwindet dies, indem es ein verteiltes Speicherprotokoll innerhalb einer Blockchain-Umgebung entwickelt. Die Wahl des Sui-Netzwerks nutzt digitale Objekte, wodurch Daten als unabhängige Einheiten existieren können und eine parallele Verarbeitung ermöglicht wird, um Engpässe zu verringern.