"Der Buffett-Indikator" schlägt Alarm: Die Bewertung der US-Aktienmärkte erreicht historische Höchststände
Ein Indikator, den der "Aktionärsgott" Warren Buffett als den einfachsten und besten zur Messung der Marktbewertung bezeichnet, sendet nun ein lautes Warnsignal aus.
Laut den neuesten Daten hat das Verhältnis des Gesamtmarktwerts der US-Aktienmärkte zum BIP - der sogenannte Buffett-Indikator - einen Wert von etwa 223 % bis 224 % erreicht, wobei einige Quellen sogar Werte nahe bei 230 % anzeigen. Diese Zahl liegt deutlich über dem langfristigen Durchschnitt seit 1970 (ca. 80 % bis 100 %) und stellt einen historischen Höchststand dar – sie übersteigt deutlich das Hoch während der Internetblase im Jahr 2000 (ca. 150 %) und hat auch das vorherige Rekordhoch nach der Pandemie im Jahr 2021 überschritten.
Warren Buffett betonte mehrfach, dass der Markt bei einem Verhältnis zwischen 100 % und 120 % als im angemessenen Bereich gilt. Dass der Indikator nun über einen längeren Zeitraum auf hohem Niveau bleibt, bedeutet, dass die US-Aktien insgesamt möglicherweise erheblich überbewertet sind.
Analysten weisen darauf hin, dass historische Höchststände dieses Indikators oft mit überhitzen Marktphasen einhergehen. Obwohl ein einzelner Indikator die Marktbewegung nicht vollständig vorhersagen kann, bietet er Investoren dennoch eine wichtige Perspektive, um die aktuelle Bewertung zu beurteilen. Angesichts der Unsicherheit hinsichtlich der Geldpolitik der Federal Reserve und der unterschiedlichen Erwartungen für das Wirtschaftswachstum sollte die Warnung des Buffett-Indikators die Marktteilnehmer wachsam machen. $BTC $ETH $SOL #美股2026预测