In der Ukraine entwickelt sich Kryptobetrug aktiv weiter und kombiniert klassische weltweite Betrugsmuster mit lokalen Besonderheiten (z. B. Freiwilligenarbeit oder P2P-Transaktionen in Hrywna). Für das Jahr 2026 sind die folgenden Betrugsmuster aktuell:
1. P2P-Betrug (am häufigsten)
Beim Austausch von Kryptowährungen gegen Hrywna (über #BİNANCE , Bybit usw.) nutzen Betrüger psychologischen Druck:
• Das Dreieck: Der Betrüger tritt als Vermittler auf. Sie verkaufen Kryptowährung, er findet einen „Käufer“ (das Opfer), der Ihnen für einen bestimmten Artikel (z. B. auf OLX) Hrywna überweist. Sie bestätigen die Geldüberweisung und übergeben die Kryptowährung dem Betrüger. Ergebnis: Der Betrüger hat die Kryptowährung, und Ihre Karte wird vom Bankinstitut aufgrund einer Beschwerde des echten Geldsenders gesperrt.
• Falsche Schecks: Ihnen wird im Chat ein Screenshot eines „erfolgreichen“ Überweisungsvorgangs zugesandt, der wie eine echte Überweisung aus Privat24 oder Monobank aussieht, und Sie werden gedrängt, die Transaktion zu bestätigen, obwohl das Geld noch nicht auf Ihrem Konto eingegangen ist.
2. Phishing und gefälschte technische Unterstützung
• Falsche Webseiten: Links zu Kopien bekannter Börsen oder Wallets (#MetaMask

, #TrustWallet ). Sobald Sie dort Ihre Seed-Phrase eingeben, wird der Wallet geleert.
• „Administratoren“ in Telegram: Wenn Sie in einer Börsen-Chatgruppe eine Frage stellen, könnte Ihnen zuerst ein „Support-Mitarbeiter“ antworten. Er bietet an, Ihr Konto zu „verifizieren“ oder eine Transaktion zu „entsperren“, um Zugangsdaten auszuspionieren.
3. Investitionsplattformen und Pyramiden
• Cloud-Mining und „passives Einkommen“: Webseiten, die 1–5 % Gewinn pro Tag versprechen. Oft funktionieren sie nach dem Ponzi-Prinzip: Zahlungen erfolgen aus Mitteln neuer Teilnehmer, bis die Ersteller mit dem gesamten Geld verschwinden.
• Kryptokanäle mit „Signalen“: Bezahlte VIP-Gruppen, die hundertprozentige Prognosen versprechen. In Wirklichkeit fördern die Administratoren oft Rug-Pull-Token – Münzen, die man kaufen, aber nicht verkaufen kann (aufgrund von Einschränkungen im Smart-Contract).
4. Betrug im Namen der Hilfe (spezifisch für die Ukraine)
• Sammlung von Spenden: Falsche Kryptowallets, die als große Stiftungen getarnt sind (z. B. „Wende dich lebendig um“, offizielle Wallets des Ministeriums für Digitalisierung).
• Zahlungen der „Hilfe“: Telegram/Viber-Nachrichten, die behaupten, dass Ukrainern eine Zahlung in USDT von UNO oder EU zusteht. Um die „Hilfe“ zu erhalten, wird angefordert, einen Wallet mit einer Website zu verbinden, die alle Vermögenswerte stiehlt.
5. Offline-Wechselstuben und „schwarzes“ Bargeld
In großen Städten (Kiew, Odessa, Dnipro) gibt es häufig gefälschte physische Wechselstuben.
• Schema: Sie kommen in ein Büro, überweisen Kryptowährung, und der „Kassierer“ geht in ein benachbartes Zimmer, um Bargeld zu holen und kehrt nie zurück (oft über einen Notausgang).