ISLAMABAD:
Rana Mashhood Ahmad Khan, Vorsitzender des Jugendprogramms des Premierministers (PMYP), kündigte an, dass Pakistan das Programm des Internationalen Währungsfonds (IWF) bis Juni nächsten Jahres verlassen wird.
Bei einer Ansprache an eine Diaspora-Veranstaltung in London am Samstag erklärte er, dass Pakistan sich stetig der wirtschaftlichen Selbstständigkeit nähert und bis Mitte 2026 nicht mehr auf IWF-Unterstützung angewiesen sein wird.
Er fügte hinzu, dass die jüngste wirtschaftliche Ausrichtung des Landes das Vertrauen von Investoren und ausländischen Pakistanern wiederhergestellt habe. Bezugnehmend auf frühere wirtschaftliche Herausforderungen sagte Mashhood, dass die nach 2018 eingeführten, mit dem IWF verbundenen Maßnahmen das Wachstum verlangsamt hätten, aber die aktuelle Regierung habe die Wirtschaft wieder auf den Weg der Erholung gebracht.
Der Vorsitzende des PMYP hob den starken Anstieg der Arbeitnehmerüberweisungen als Zeichen erneuter Zuversicht hervor und stellte fest, dass Auslands-Pakistanis im Jahr 2025 Milliarden Dollar nach Hause schickten, was der Wirtschaft des Landes erheblich zugutekam. Die Londoner Erklärung spiegelte seine früheren Äußerungen im August 2025 wider, als er sagte, Pakistan sei „auf dem Weg zur Entwicklung und werde bald das IMF-Programm verlassen“, und betonte, dass Haushaltsdisziplin und strukturelle Reformen beginnen, messbare Ergebnisse zu erzielen. Mashhood erklärte, dass eine nachhaltige Fokussierung auf Exporte, Produktivität und unter Jugendlichen getragene Unternehmertätigkeit dazu beitragen würde, Devisenreserven aufzubauen und endlich die langjährige Abhängigkeit von IMF-Rettungspaketen zu beenden.


