Fed-Chef Jerome Powell enthüllte, dass das US-Justizministerium Grand-Jury-Unterlagen an ihn im Zusammenhang mit seiner parlamentarischen Aussage im vergangenen Sommer herausgegeben hat, eine Maßnahme, die er als Vorwand beschrieb, um den Druck auf die Federal Reserve zu erhöhen, die Zinssätze zu senken. Die Entwicklung markiert eine deutliche Verschärfung der lang andauernden Spannungen zwischen Powell und der Trump-Regierung und wirft neue Fragen zur Unabhängigkeit der Zentralbank auf.
Märkte reagieren tendenziell schnell, wenn die Glaubwürdigkeit der Politik in Frage gestellt wird. Wir haben bereits Empfindlichkeit in Zinssätzen, Devisen und Rohstoffen beobachtet, sobald Nachrichten über Druck auf die Fed auftauchen – nicht anders als bei Kryptowährungen, die auf regulatorische oder Liquiditätschocks reagieren.
Dieser Zusammenhang wird auch auf der Handelsseite deutlicher. Plattformen erweitern bereits den Zugang zu TradFi-Perpetual-Futures für Vermögenswerte wie Devisen, Rohstoffe, Aktien und Indizes, sodass Händler auf makroökonomische Ereignisse mit denselben Mechanismen reagieren können, die sie aus dem Kryptobereich kennen.
Wenn Politik, Politik und Märkte kollidieren, ist Flexibilität entscheidend und die Grenze zwischen TradFi und Kryptowährungen verschwimmt weiterhin. (B:ngx)